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Evaluation of the hyperintense acute reperfusion marker for the detection of ischemia in anterior and posterior circulation in patients with transient ischemic /neurological attack

Subject Area Clinical Neurology; Neurosurgery and Neuroradiology
Term from 2017 to 2021
Project identifier Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Project number 376468892
 
Final Report Year 2022

Final Report Abstract

Das Ziel dieser Personalkostenbeihilfe im Rahmen des Basismoduls war es, FLAIR-Aufnahmen und dynamische FLAIR-Aufnahmen nach Kontrastmittelgabe im Standard-Stroke/TIA-MRT-Protokoll zu implementieren und die Bedeutung von HARM bei Patienten mit TIA/TNA im Detail zu evaluieren. Im Verlauf der Patientenakquisition zeigte sich bedauerlicherweise, dass das Ziel auch Patienten mit TNA einzuschließen, nicht zu erreichen war. Bei den TIA-Patienten konnte HARM in einem relevanten Anteil der Patienten nachgewiesen werden und es zeigte sich, dass FLAIR- Aufnahmen nach Kontrastmittelgabe komplementär zur üblichen Bildgebung (DWI und PWI) bei Patienten mit TIA sind und mit ihnen die Detektion von Spuren eines vorausgegangen Gefäßverschlusses und der konsekutiven Minderperfusion möglich ist, die zu einer Blut-Hirn-Schranken-Störung führte, aber nicht unbedingt zu einer ischämischen Läsion. Die Ergänzung einer FLAIR-Sequenz in einem Standard-Stroke/TIA-MRT-Protokoll nach Kontrastmittelgabe im Rahmen einer Perfusionsbildgebung oder kontrastmittelgestützten Gefäßdarstellung könnte somit die Detektion stattgehabter akuter cerebraler Ischämien signifikant erhöhen und damit letztlich die Patientenversorgung verbessern. Die dynamischen FLAIR-Aufnahmen hingegen, obwohl im Ansatz interessant und letztlich auch den langsamen Übertritt des Kontrastmittels in den Subarachnoidalraum beweisend, ließen bei der systematischen Analyse der Signalintensitätswerte-Werte eine interinviduelle Vergleichbarkeit vermissen. Der Nutzen der zusätzlich zu gewinnenden Informationen erscheint angesichts insbesondere der deutlichen Verlängerung der Untersuchungszeit (ca. 12 Minuten) derzeit eher gering. Im Rahmen von zukünftigen Forschungsvorhaben zu HARM und ähnlichen Phänomenen bei TIA/Schlaganfall und anderen neurologischen Erkrankungen könnte der Einsatz einer dynamischen FLAIR-Sequenz jedoch weiterhin sinnvoll sein.

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