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EXC 2145:  Munich Cluster for Systems Neurology (SyNergy)

Fachliche Zuordnung Neurowissenschaften
Medizin
Förderung Förderung seit 2019
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 390857198
 
SyNergy–der Münchner Cluster für Systemneurologie–hat ein neues Forschungsgebiet definiert, in dem Systembiologie und systemische Neurowissenschaften auf klinische Neurologie treffen. Unterstützt von den beiden Münchner Exzellenz-Universitäten und fünf Helmholtz- und Max-Planck-Instituten hat dieses langfristige Programm wichtige Erkenntnisse ergeben und dauerhafte Infrastrukturen geschaffen. Wir haben: zahlreiche neue krankheitsübergreifende Pathomechanismen und Ansatzpunkte zur Behandlung der wichtigsten degenerativen, entzündlichen und vaskulären ZNS-Erkrankungen entdeckt, von denen mehrere auf dem Weg zur klinischen Erprobung sind; >25 Tandemprojekte unterstützt und >600 Artikel in hochrangigen Zeitschriften veröffentlicht, was in einer führenden Rolle der Münchner Neurowissenschaften in der Alzheimer-, Multiple Sklerose- und Schlaganfall-Forschung resultiert; Forschende in frühen Karrierephasen rekrutiert und gefördert, um unser PI-Team zu verjüngen, zu diversifizieren, Lücken in unserem Forschungsportfolio zu schließen und die Exzellenz weiter zu steigern (z. B. >25 ERC-Grants); zwei institutions-übergreifende SyNergy-Forschungszentren errichtet, die unsere Grundlagen- und klinische Forschung weiter integrieren und so helfen, die Voraussetzungen für eine effiziente klinische Translation zu schaffen; erste Technology Hubs eingerichtet, die einen direkten Zugang zu herausragender Expertise in den Bereichen Omics und Bildgebung ermöglichen; gemeinsam mit unseren Universitäten die Unterstützung für Forschende in frühen Karrierephasen und für „clinician scientists“ ausgebaut und dabei Gleichstellung und Vielfalt gefördert sowie Infrastruktur für das Forschungsdatenmanagement geschaffen. In der nächsten Förderperiode wird SyNergy: das Verständnis, die Diagnose- und Therapieoptionen für wichtige ZNS-Erkrankungen durch neue Technologien, Expertise und Konzepte verbessern; die Förderung von Tandem-Projekten fortführen, um neue Konzepte und Forschende zu integrieren, und etablierte Tandems in größere Teams erweitern, die sich auf die klinische Transition krankheitsübergreifender Prinzipien konzentrieren; in Zusammenarbeit mit einer neuen Initiative des Freistaates Bayern, der M1–Munich Medicine Alliance, unsere Fähigkeiten zur Durchführung von Proof-of-Concept-Studien am Menschen durch neue Einheiten zur Durchführung von klinischen Studien erweitern; neue Professuren für Neuroepigenetik, Systemneurowissenschaften und Hochresolutionsbildgebung einrichten und sich an laufenden Neuberufungen beteiligen; das Hub-Portfolio erweitern, um die krankheitsübergreifende Datenintegration, die KI-Expertise und die Überführung neuer Targets in die Klinik zu unterstützen; seine Förderprogramme weiterentwickeln und ausbauen u. a. durch Schaffung eines einheitlichen M.Sc/Ph.D.-Programms, die Förderung von „Clinician-Trialists“ und durch Beitritt zu einem von der NOMIS-Stiftung finanzierten internationalen Postdoc-Netzwerk.
DFG-Verfahren Exzellenzcluster (ExStra)
Antragstellende Institution Ludwig-Maximilians-Universität München
Mitantragstellende Institution Technische Universität München (TUM)
 
 

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