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In-situ Röntgenlaminographie mit biaxialer Belastung für die skalenübergreifende Untersuchung von Schadenentstehungen in Materialien für Transportanwendungen

Fachliche Zuordnung Mechanische Eigenschaften von metallischen Werkstoffen und ihre mikrostrukturellen Ursachen
Bild- und Sprachverarbeitung, Computergraphik und Visualisierung, Human Computer Interaction, Ubiquitous und Wearable Computing
Physikalische Chemie von Festkörpern und Oberflächen, Materialcharakterisierung
Förderung Förderung von 2017 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 391911929
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Leichtbaumaterialien spielen eine entscheidende Rolle in der Transport- und Verkehrsindustrie und anderen Aspekten des täglichen Lebens. Aluminiumlegierungen für den Bau von Flugzeugen, Fahrzeugen oder Zügen sind dahingehend nur ein Beispiel. Solche plattenähnlichen Komponenten sollten idealerweise sehr widerstandsfähig gegenüber den Kräften sein, denen sie während ihrem Einsatz ausgesetzt sind. Gleichzeitig müssen sie möglichst leicht sein, um den Energieverbrauch zu minimieren. Darüber hinaus kommt es während der Fertigung als auch beim Einsatz dieser Materialien zu Veränderungen der Richtungen, in denen diese Kräfte wirken. Die Effekte dieser sogenannten Lastpfadveränderungen auf die Integrität der Strukturen waren bisher nicht bekannt. Die zentrale Aufgabe des LAMBDA-Projekts war daher die Untersuchung der fundamentalen Schädigungsmechanismen, insbesondere in plattenartigen Komponenten bestehend aus Aluminiumlegierungen, die Kräften mit sich verändernder Wirkungsrichtung ausgesetzt sind. Röntgenbildgebungsmethoden sind essenzielle Charakterisierungswerkzeuge für derartige Untersuchungen in den Materialwissenschaften aber auch in anderen Forschungsgebieten. Zu Beginn des Projektes waren allerdings noch keine geeigneten Instrumente oder Techniken für die Beobachtungen des Materialverhaltens in solchen flachen, plattenähnlichen Proben unter externen Kräften verfügbar. Daher bestanden weitere zentrale Ziele des Projektes einerseits im Design und der Konstruktion von Instrumentierung, die es ermöglicht solche Proben realitätsnahen Stressbedingungen auszusetzen; und zweitens in der Entwicklung von Methoden, die es erlauben die innere Struktur und Materialantwort dreidimensional und auf verschiedenen Längenskalen mit entsprechend unterschiedlicher Auflösung abzubilden.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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