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Hochauflösende photogrammetrische Methoden zur genesteten Parametrisierung und Validierung eines physikalisch-basierten Bodenerosionsmodells

Antragstellerinnen / Antragsteller Professorin Dr. Anette Eltner; Professor Dr. Roland Zech, seit 12/2020
Fachliche Zuordnung Physische Geographie
Förderung Förderung von 2019 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 405774238
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Das Projekt hatte das Ziel, die skalenübergreifende Modellierung von Bodenerosion zu verbessern, mit besonderem Fokus auf komplexe, variable und diskontinuierliche Prozesse (z.B. Rillenbildung). Es wurde eine innovative Methodenkombination aus photogrammetrischen Mess- und Optimierungstechniken sowie physikalisch basierten Erosionsmodellen entwickelt, um die Limitationen bestehender prozessorientierter Modelle zu verringern. Es wurden UAV-basierte 3D-Rekonstruktionsverfahren und KI-gestützte Analyseansätze zur hochauflösenden Beobachtung der Bodenoberflächenveränderungen auf verschiedenen genesteten Skalen (Plot-, Hang-, Einzugsgebietsskala) eingesetzt. Die gewonnenen Daten dienten der Kalibrierung und Validierung von Erosionsmodellen, wie RillGrow, FullSWOF und LISEM, und ermöglichten eine differenzierte Erfassung von Erosionsprozessen. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung eines automatisierten Verfahrens zur Rillenerkennung und die Einführung neuer Korrekturmethoden zur Verbesserung photogrammetrischer Bodenmessungen. Erste Ergebnisse zeigen, dass hochauflösende Daten die Modellgenauigkeit signifikant steigern und neue, detaillierte Einblicke in die Erosionsdynamik ermöglichen. Das Projekt präsentiert vielversprechende Ansätze für eine genauere und skalenübergreifende Modellierung von Bodenerosion, die sowohl für die Forschung als auch für die praktische Anwendung von Bedeutung sind.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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