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Magnetic Particle Imaging für die Bildgebung der Extrazellulärmatrix (A02)
Fachliche Zuordnung
Radiologie
Förderung
Förderung seit 2018
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 372486779
Magnetic Particle Imaging (MPI) ist ein quantitatives Verfahren zur spezifischen Bildgebung von magnetischen Nanopartikeln (MNP). Die Beobachtung der MNP und ihrer Wechselwirkung mit ihrer Umgebung durch quantitatives MPI erlaubt die Untersuchung von physiologischen und biomolekularen Prozessen. Im funktionellen MPI lässt sich dies ausnutzen, um die Komponenten und den Zustand der Extrazellularmatrix (EZM) zu untersuchen. In der ersten Förderperiode dieses experimentellen Projekts konnte die generelle Eignung des MPI zur Darstellung von Wechselwirkungen der MNP mit der ECM in lebenden Zellen gezeigt werden. In der zweiten Förderperiode wird die Hypothese untersucht, dass sich mit MPI auch pathologische Änderungen der EZM visualisieren und quantifizieren lassen. Darüber hinaus soll die Eignung des MPI-Verfahrens zur Visualisierung von physikalischen Eigenschaften der EZM wie Temperatur und Viskosität ermittelt werden. Die Kombination von MPI mit weiteren, strukturellen Bildgebungsmodalitäten soll einen zusätzlichen Informationsgewinn herbeiführen.
DFG-Verfahren
Sonderforschungsbereiche
Teilprojekt zu
SFB 1340:
In vivo Visualisierung der pathologisch veränderten Extrazellulärmatrix „Matrix in Vision“
Antragstellende Institution
Gemeinsam FU Berlin und HU Berlin durch:
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Teilprojektleiter
Professor Dr. Matthias Taupitz; Professor Dr. Lutz Trahms, bis 6/2022; Dr. Frank Wiekhorst