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Einstellen eines ultrafeinen Gefüges bei Schmiederohteilen durch Querkeilwalzen

Antragsteller Dr.-Ing. Malte Stonis
Fachliche Zuordnung Ur- und Umformtechnik, Additive Fertigungsverfahren
Förderung Förderung von 2019 bis 2023
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 410149732
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Im Berichtszeitraum wurde untersucht, ob die Kornfeine eines zylindrischen Halbzeugs durch das Querwalzen verbessert und ob die Vorgabe der Ultrafeinkörnigkeit erreicht werden kann. Im ersten Arbeitspaket (AP) wurde mithilfe von FE-Simulationen untersucht, ob ein stabiler Walzprozess entwickelt werden kann. Hierbei wurde ein Walzprozess aufgestellt, welcher lokal begrenzt die Form des Halbzeugs im ersten Teil änderte und zweiten wieder in die Ursprungsform zurückbrachte. Somit war sowohl die Eingangs- als auch Ausgangsform ein Zylinder. Mit einer Parameterstudie wurden relevante Walzparameter identifiziert, aus diesen ein Parameterfenster zur Gutteilherstellung aufgestellt und eine Parameterkombination im Parameterfenster zur experimentellen Untersuchung des AP 2 gewählt. Die Untersuchung des Gefüges zeigte, dass das Walzen einen positiven Einfluss auf die Gefügeeigenschaften hat und bestätigte somit vorangegangene theoretische Untersuchungen. Das Ergebnis der Ultrafeinkörnigkeit konnte nicht erreicht werden.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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