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Die Rolle von VISTA+ dendritischen Zellen bei der Entwicklung von MASH und Leberkrebs

Fachliche Zuordnung Gastroenterologie
Förderung Förderung seit 2018
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 411345524
 
Die Metabolische Dysfunktion assoziierte Steatohepatitis (MASH) ist in letzter Zeit zu einem signifikanten Gesundheitsproblem geworden und präsentiert sich als eine fortschreitende und potenziell schwere Form der Metabolischen Dysfunktion assoziierten Fettlebererkrankung (MAFLD). Die Pathogenese von MASH ist ein vielschichtiger Prozess, der eine Triglyceridansammlung in Hepatozyten mit zusätzlichen Auslösefaktoren, wie oxidativem Stress, Lipotoxizität, mitochondrialer Dysfunktion und der Freisetzung proinflammatorischer Zytokine, umfasst, die zur Krankheitsprogression beitragen. MASH führt zu Zirrhose und Leberzellkarzinom (HCC). Während der Leberentzündung und bei MASH zeigen cDCs ein verändertes kostimulatorisches und kostimulationshemmendes Expressionsprofil, das mit einer veränderten zellulären Interaktomik assoziiert ist. cDC1s im portalen Bereich sind mit einer hohen VISTA-Expression verbunden und interagieren mit portalen PDGFRa+ Fibroblasten. Das Ziel besteht darin, zu untersuchen, wie VISTA+ cDC1s zur Pathomechanismus von MASH und zur Entwicklung von Leberzellkarzinomen beitragen könnten. Die VISTA-Signalgebung könnte eine duale Rolle während der Leberentzündung und der Krebsentwicklung spielen und einen neuen Ansatzpunkt für MASH und HCC darstellen.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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