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CCL20 abhängiger Onco-Immuno-Crosstalk im Pankreaskarzinom

Fachliche Zuordnung Gastroenterologie
Förderung Förderung von 2018 bis 2023
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 414216991
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

In diesem Projekt wurde mittels einem translationalen Ansatz in murinen und menschlichen Inund Ex-vivo-Modellen die klinische Relevanz des Onko-Immuno-Crosstalks bei Duktalen Pankreaskarzinom (PDAC) mit Fokus auf CCL20 untersucht. Unser Ziel war es mithilfe eines vereinfachten Co-Kulturmodells die beteiligten Immunzellen detaillierter zu charakterisieren, um die Mechanismen des CCL20-vermittelten Onko-Immuno-Crosstalks besser zu verstehen. In diesem Zusammenhang konnten wir zeigen, dass PDAC-Zellen über CCL20 Immunzellen rekrutieren und diese Immunzellen IL-17a produzieren und sezernieren. Übereinstimmend hiermit konnte einerseits durch eine Blockierung von IL-17 der PBMC-vermittelte Apoptoseschutz aufgehoben werden. Andererseits konnte durch die Verwendung von rekombinantem IL-17 der durch PMBC-Überstand vermittelten Schutz von PDAC-Zellen vor TRAIL-induzierter Apoptose nachgeahmt werden. Unter Verwendung eines orthotopen syngenen Mausmodells des PDAC mit verschiedenen CCL20-profizienten und –defizienten PDAC-Zellen konnten wir eine In-vivo- Relevanz für die Therapieresistenz von CCL20-vermitteltem Onko-Immuno-Crosstalk in murinem PDAC bestätigen. Abschließen haben wir versucht, ein menschliches Organoid-Kokultursystem als Plattform für translationale Therapietests zu etablieren, bei dem EUS-gesteuerten Biopsien von PDAC-Patienten mit peripheren PBMC derselben Patienten kultiviert werden sollen.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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