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Delta-T: Optische Zeiterfassung kurzer Laserpulse in der Satellitenentfernungsmessung und eine optische längenstabilisierte Kalibration für die geodätische Radio-interferometrie basierend auf einem modengekoppelten Laser mit ultrakurzen Pulsen

Fachliche Zuordnung Physik des Erdkörpers
Förderung Förderung von 2019 bis 2023
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 423159159
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Die Kombination der Techniken der geodätischen Raumverfahren haben im Verlauf der letzten Jahre einen Punkt erreicht, wo die Genauigkeit bis auf einige Teile pro Milliarden gesteigert werden konnte. Zu diesen Techniken zählen die Laserentfernungsmessung zu Satelliten (SLR), die Radiointerferometrie über lange Basislinien (VLBI), die globalen Navigationssatellitensysteme (GNSS) und die Doppler-Bahnbestimmung (DORIS). Geringfügige variable systematische Messfehler in den Messsystemen begrenzen jedoch die Stabilität des berechneten terrestrischen Bezugsrahmens und müssen korrigiert werden. Mit unserem Projekt liefern wir hierfür einen Beitrag. Da die Systematiken in den elektronischen Komponenten der Messsysteme entstehen ist es durch die Verwendung von optischen interferometrisch stabilisierten Zeit- und Frequenzverteilungen auf der Basis von modengelockten Pulslasern möglich diese Systematiken zu erfassen und die Effekte von wenigen bis hin zu 30 Pikosekunden zu erfassen. Dies erhöht die Komplexität der Messverfahren zwar deutlich, ist aber unerlässlich um den Genauigkeitsbereich des terrestrischen Bezugsrahmens in den Bereich unter 1 Teil pro Milliarden zu steigern und um seine langfristige Stabilität zu erhöhen.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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