Analyse der molekularen Regulation von Chondrogenese und Knorpelhomöostase durch MIA/CD-RAP
Orthopädie, Unfallchirurgie, rekonstruktive Chirurgie
Zusammenfassung der Projektergebnisse
Sowohl in vitro in Zellkultursystemen als auch in vivo im embryonalen und adulten Skelettsystem korreliert die Expression des Proteins MIA / CD-RAP („melanoma inhibitory activity“ bzw. „cartilage-derived retinoic acid sensitive protein“) sehr eng mit der Differenzierung von Chondrozyten. Die Induktion der MIA Expression erfolgt dabei auf der Ebene transkriptioneller Regulationsmechanismen. Im Rahmen des Projektes konnten durch in vitro und in vivo Experimente weitere Aufschlüsse über die Funktion des Proteins MIA im Knorpel gewonnen werden. Wir konnten die Rolle von MIA in der chondrozytären Differenzierung belegen, ferner wurde die molekulare Funktion von MIA und MIA Zielgenen bei der Knorpeldifferenzierung genau charakterisieren. Hier konnten funktionelle Effekte von MIA bzw. MIA-Multimeren auf Differenzierung von Chondrozyten und Vorläuferzellen bzw. auf mechanische Belastung von Knorpel analysiert werden. Auch konnten wir erstmalig eine Multimerisierung von MIA im Knorpel zeigen, die auch für die Knorpel Stabilität und Elastizität eine bedeutende Funktion hat.
Projektbezogene Publikationen (Auswahl)
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MIA/CD-RAP Regulates MMP13 and Is a Potential New Disease-Modifying Target for Osteoarthritis Therapy. Cells, 12(2), 229.
Staebler, Sebastian; Lichtblau, Adrian; Gurbiel, Slavyana; Schubert, Thomas; Riechers, Alexander; Rottensteiner-Brandl, Ulrike & Bosserhoff, Anja
