Detailseite
Projekt Druckansicht

Integrierte Transceiver für die 5G Mobilkommunikation in verspannter GaN-HEMT Technologie

Fachliche Zuordnung Elektronische Halbleiter, Bauelemente und Schaltungen, Integrierte Systeme, Sensorik, Theoretische Elektrotechnik
Förderung Förderung von 2019 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 426573565
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Die Mobilkommunikation der Zukunft stellt eine Reihe von Anforderungen an die Elektronik der Funkschnittstelle. Insbesondere bei Basisstationen muss weiter miniaturisiert werden, es ist der Energieverbrauch zu senken und Linearität und Bandbreite zu erhöhen. GaN-basierte Elektronik bietet hierfür eine hervorragende Grundlage, da sie sowohl hohe Leistungsdichten bereitstellen als auch geringes Eigenrauschen aufweisen kann. Allerdings sind typische GaN-Technologien auf klassische Leistungsverstärkung optimiert. Dieses Vorhaben bündelt drei Fragestellungen, die auf dem Weg zu einer optimalen Ein-Chip-Lösung für die Funkschnittstelle zu beantworten sind. Zunächst konnte gezeigt werden, auf welche Weise sich die Eigenschaften der GaN-HEMTs durch gezielte Verspannung des Kanals einstellen lassen, um sie so für den Einsatz im digitalen Leistungsverstärker oder im rauscharmen Verstärker individuell zu optimieren. Auf der Schaltungsebene wurde von einem traditionellen analogen Leistungsverstärker (PA) zu einem digitalen PA übergegangen, und der rauscharme Verstärker (LNA) wurde unter dem Gesichtspunkt in der Topologie verändert, dass er die Empfangerelektronik im Sendefall von PA und Antenne trennt. Die Komponenten PA und LNA erlauben auf diese Weise die Realisierung eines Ein-Chip-Transceiver-Moduls, das ohne Antennenschalter auskommt. Die Validität des neuartigen Ansatzes wurde durch Realisierung und Charakterisierung eines in GaN-HEMT-Technologie monolithisch integrierten Transceiver-Demonstrators nachgewiesen.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

Zusatzinformationen

Textvergrößerung und Kontrastanpassung