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Untersuchung von nanoskaliger polarisierter Ras Protein Verteilung als Verursacher von Krebs-Stammzelleneigenschaften

Fachliche Zuordnung Zellbiologie
Biophysik
Hämatologie, Onkologie
Förderung Förderung von 2020 bis 2023
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 432186367
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Die Motivation dieses Projekts war auf dem Gebiet der Krebsforschung, um molekulare Mechanismen zu untersuchen, die neue Wege für optimierte Therapien aufzeigen können. Arzneimittelsuche im Bereich der Krebstherapie legen derzeit einen großen Fokus auf das Protein Ras. Es verdient schon seit 30 Jahren Aufmerksamkeit in diesem Forschungsbereich. In unserem Projekt planten wir ein vertieftes Verständnis aufzubauen, was Ras so speziell macht, dass es mutiert in 30% aller Krebsvarianten auftaucht, verbreitete Varianten wie Darmund Lungenkrebs eingeschlossen. Wir interessierten uns für die Rolle, die Ras bei der abweichenden Zelldifferenzierung spielt, welche eindeutig mit der Stärke der Krebserkrankung korreliert. Unserer Ansatz war neu im Vergleich zu den üblichen Forschungsansätzen zur Untersuchung der krebsbedingten Zellwucherung. Unter dem Einsatz fortgeschrittener Mikroskopiemethoden wie die superauflösende Fluoreszenz-Mikroskopie und -Spektroskopie haben wir untersucht, wie Ras die Zellorganisation in Zellen kontrolliert. Unsere Arbeiten werden daher einen großen Einfluß auf das Verständnis der Biologie des Ras-Proteins als auch anderer krebsassoziierter Proteine haben. Vor allem haben wir aber auch technologische Mikroskopieverbesserungen vorangetrieben, um die Membranorganisation in polarisierten Zellen zu untersuchen. Zudem haben unsere wissenschaftlichen Ergebnisse neue Experimente auf dem Gebiet der Organisation und Rolle von ras Proteinen im zellulären Cilium geführt, welche zu neuen bereits eingereichten Anträgen der Projektpartner geführt hat.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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