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Faserbasierte Lichtquelle für verschränkte Photonen mit riesigem regelbarem Frequenzabstand

Fachliche Zuordnung Optik, Quantenoptik und Physik der Atome, Moleküle und Plasmen
Förderung Förderung von 2020 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 433761978
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Nichtklassische Lichtzustände spielen eine entscheidende Rolle in Quantentechnologien, insbesondere in der Quantenkommunikation, -berechnung, -bildgebung, -sensorik und - spektroskopie. Besonders gefragt sind verschränkte Photonenpaare (Biphotonen), die die Erzeugung angekündigter Einzelphotonen (heralded single photon) ermöglichen und innovative Techniken wie Bildgebung und Spektroskopie mit unentdeckten Photonen unterstützen. Dieser Ansatz, basierend auf induzierter Kohärenz, erlaubt es, Materialien bei einer bestimmten Frequenz zu untersuchen, indem ein verschränktes Photon bei einer stark abweichenden Frequenz analysiert wird. Dies eröffnet den Zugang zu herausfordernden spektralen Bereichen wie Ultraviolett (UV) oder mittlerem Infrarot (MIR). Die Erzeugung von Biphotonen muss strenge Anforderungen erfüllen, darunter Abstimmbarkeit im Frequenzbereich und Modenstruktur. Zudem verbessern große spektrale Abstände innerhalb der Photonenpaare Anwendungen in Bildgebung und Spektroskopie. In der Vergangenheit haben wir die Möglichkeit demonstriert, abstimmbares korreliertes Zwillingsstrahlen unter Verwendung von photonischen Kristallfasern mit hohlem, mit Argon gefülltem Kern zu erzeugen. Durch Pumpen bei anomaler Dispersion kann das Modulationsinstabilitäts-Regime erreicht werden. Die Verwendung von einatomigem Gas umgeht dabei die Raman-Streuung, die normalerweise die Qualität der Quellen beeinträchtigt. In diesem Projekt zielten wir darauf ab, verschränkte Photonenpaare mit extremer Frequenztrennung zu erzeugen, die den UV- und IR-Bereiche abdecken, unter Verwendung von gasgefüllten Hohlkernfasern, jedoch im normalen Dispersionsregime, wo die Seitenbänder weit von der Pumpwellenlänge entfernt sind. Um Probleme mit der Gruppenlaufzeitdispersion zu vermeiden, benötigten wir einen modengekoppelten Laser, der ps-lange Pulse liefert. Zur Validierung unseres Ansatzes planten wir Experimente zur induzierten Kohärenz.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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