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Die Großen Thermen der Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Köln). Ein öffentlicher Großbau der römischen Provinzhauptstadt
Antragsteller
Dr. Michael Dodt
Fachliche Zuordnung
Klassische, Provinzialrömische, Christliche und Islamische Archäologie
Förderung
Förderung von 2020 bis 2024
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 435338809
Erstellungsjahr
2024
Zusammenfassung der Projektergebnisse
Das interdisziplinäre Forschungsprojekt behandelt die Großen Thermen des römischen Köln als Großbau in seiner städtischen Einbindung sowie in der Entwicklung der römischen Badeanlagen. Das Hauptziel ist eine archäologische Untersuchung. Es wird flankiert von geologischen Analysen der Schmuckstein-Inkrustation. Das Ergebnis ist der Nachweis eines Großbaus in der ältesten Siedlung der römischen Stadt (Oppidum Ubiorum), seiner Einbeziehung in den Gründungsbau der Thermen, einen weitgehenden Umbau der Thermen in einer zweiten Bauperiode und die Beziehung des römischen Köln zu zeitgenössischen architektonischen Konzeptionen der Vesuv-Städte und der Nordwestprovinzen den römischen Reichs.
Projektbezogene Publikationen (Auswahl)
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Fragen und Überlegungen zur Untersuchung der Großen Thermen Kölns. KuBa 11/12, 2021/2022, 133-153
Dodt, M.
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DIE BEDEUTUNG DER KAISERTHERMEN FÜR DIE NEUE RESIDENZ TRIER. Was ist Residenz?, 65-76. Harrassowitz Verlag.
Dodt, Michael
