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Auf der Suche nach der neuronalen Beschaffenheit des ICs und an der paradoxen Kinese beteiligten neuronalen Bahnen im Rattenmodell

Fachliche Zuordnung Kognitive, systemische und Verhaltensneurobiologie
Förderung Förderung von 2020 bis 2023
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 436414341
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Unser Hauptziel besteht darin, den neuronalen Mechanismus aufzudecken, der der paradoxen Kinesie zugrunde liegt, einem faszinierenden Phänomen, das es einigen akinetischen Patienten mit Parkinson-Krankheit ermöglicht, schnelle und präzise Bewegungen auszuführen, wenn sie bestimmten akustischen oder visuellen Reizen ausgesetzt sind. Der Großteil der von unserer Gruppe erhaltenen Beweise deutet stark darauf hin, dass der Colliculus inferior (IC) Teil eines alternativen Signalwegs ist, der bei Aktivierung eine motorische Verbesserung und damit eine paradoxe Kinesie induziert. Die genaue Identität dieses Signalwegs und seine Aktivierung sind jedoch noch unbekannt. Ziel des vorliegenden Vorschlags war es, weiter zu untersuchen, welche IC-Projektionen an dieser motorischen Reaktion beteiligt sind und welches intrakollikuläre neuronale Substrat aktiviert wird, um paradoxe Kinesien auszulösen. Zu diesem Zweck wurde eine optogenetische Technik eingesetzt, um gezielt glutamaterge Neuronen im IC anzusprechen und das Verhaltensergebnis zu bewerten. Zusätzlich wurde die intrakollikuläre optogenetische Modulation mit elektrophysiologischen neuronalen Aufzeichnungen kombiniert, um gleichzeitig die neuronale Aktivität sowohl in der Nähe als auch entfernt von der Stimulationsstelle zu überwachen.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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