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Weiterentwicklung der Matteson-Homologisierung zur Synthese von Naturstoffen

Fachliche Zuordnung Organische Molekülchemie - Synthese, Charakterisierung
Förderung Förderung von 2020 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 439145210
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Ziel des Forschungsprojektes war es die sogenannte Matteson-Homologisierung als effizientes Synthesewerkzeug zu etablieren und weiter zu entwickeln. Im Fokus stand dabei die Erweiterung der klassischen Reaktion durch neue oder bisher „unterentwickelte“ Komponenten, die oftmals Nebenreaktionen eingehen, weshalb sie bisher so gut wie nie zum Einsatz kamen. So gelang es uns auch mit Vinyl- und Allylnukleophilen sehr gute Ergebnisse zu erzielen, wobei die erhaltenen Produkte sehr vielfältig weiter umgesetzt werden konnten. Der Einsatz von Homodienolaten erlaubt eine deutliche Verkürzung von Reaktionssequenzen und der Einsatz alkylierter Carbenoide eine Konfigurationsumkehr in den Produkten. Bei Arylboronestern konnten Epimerisierungen weitestgehend unterdrückt werden, und bei Allylboronestern konnte gezeigt werden wie man diese selektiv durch Wahl der Reaktionsbedingungen weiter umsetzen kann (SN2 oder SN‘). Anwendung fanden die (neuen) Methoden in der Totalsynthese von 8 Naturstoffen.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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