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Untersuchung der Rolle von Gpr183 für die Entwicklung und Funktion von murinen lungenresidenten Dendritischen Zellen

Fachliche Zuordnung Immunologie
Förderung Förderung von 2020 bis 2023
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 440241727
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Konventionelle dendritische Zellen (cDCs) sind strategisch in allen nicht-lymphoiden Geweben lokalisiert. Wie eine solche räumlich regulierte subzelluläre Platzierung erreicht wird, ist noch weitgehend ungeklärt. Hier zeigen wir, dass GPR183 CD301b+ cDC2 in eine TSLP-abhängige Überlebensnische innerhalb der Adventivmanschette lenkt. Wir konnten eine enge Verbindung von CD301b+ cDC2 mit PDGFRa+ Fibroblasten in der adventitialen Region der Lunge nachweisen. Die genetische Ablation von GPR183 innerhalb der cDC-Linie führt zu einem selektiven Verlust von CD301b+ cDC2 in Verbindung mit dem Verlust der CD301b+ cDC2 : Fibroblasten-Kolokalisation. Weitere Experimente mit Knochenmarkschimären und Expressionsstudien deuten darauf hin, dass adventitiale Fibroblasten die Hauptquelle für 7a,25-Hydroxycholesterin, den natürlichen Liganden von GPR183, darstellen. Die transkriptomische Ableitung von Rezeptor-Liganden aus einzelnen Zellen und die anschließende genetische Validierung ergaben, dass die TSLP-Rezeptor-Signalgebung ein entscheidender von Fibroblasten abgeleiteter CD301b+ cDC2-Überlebensfaktor ist. Diese Daten zeigen einen subzellulären Lokalisierungsmechanismus für die gewebespezifische Funktionalisierung von CD301b+ cDC2 auf.

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