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Wiederherstellung des Erregungs- / Hemmungsgleichgewichts zur Modulation der Motoneron-Degeneration bei ALS

Fachliche Zuordnung Molekulare und zelluläre Neurologie und Neuropathologie
Klinische Neurologie; Neurochirurgie und Neuroradiologie
Molekulare Biologie und Physiologie von Nerven- und Gliazellen
Förderung Förderung von 2020 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 446067541
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Das vorliegende Projekt zielte darauf ab, in die ALS-bedingte Pathogenese einzugreifen, indem das Gleichgewicht zwischen Erregung und Hemmung von Motoneuronen verändert wird, d. h. indem die synaptische Erregung von Motoneuronen und die entsprechenden Transkriptionsprogramme kontrolliert werden. Das Programm geht darauf zurück, dass die beiden antragstellenden Gruppen eine frühe Herabregulierung der glutamatergen synaptischen Antworten und eine verringerte Erregbarkeit der MN festgestellt haben. Letzteres könnte durch eine Beeinflussung der intrinsischen Erregbarkeit korrigiert werden, wodurch sich schützende Wirkungen auf die Krankheitsverläufe ergeben würden. Das vorliegende Projekt zielte auf die Verwendung chemogenetischer Systeme zur Wiederherstellung erregbarer Synapsen durch PKA-Signalisierung und auf die Verwendung eines funktionalisierten Intrakörpers zur Unterdrückung der Hemmung. Das Projekt hat sich erfolgreich mit beiden Punkten befasst und die Suche nach translationalen Möglichkeiten zur Stimulierung der PKA-Signalübertragung in MN ausgeweitet. Die Kontrolle der Hemmung hat erfolgreich zu einer Veränderung der Krankheitswege geführt und wurde zu einer Zusammenarbeit bei der Untersuchung von hemmenden Synapsen bei ALS erweitert.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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