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Integrierte GNSS Auswertung zum Monitoring des Systems Erde

Antragsteller Dr. Benjamin Männel
Fachliche Zuordnung Geodäsie, Photogrammetrie, Fernerkundung, Geoinformatik, Kartographie
Förderung Förderung von 2020 bis 2025
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 446282290
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Das Projekt untersuchte die Fähigkeit weltraumgestützter GNSS-Beobachtungen (d.h., an Bord von LEOs aufgezeichnet), direkt und indirekt zum terrestrischen Referenzrahmen beizutragen, indem sie Korrelationen zwischen Parametern und systematische Verzerrungen verringern. Das Hauptziel dieses Projekts war die systematische Bewertung der langfristigen Auswirkungen der Kombination von boden- und weltraumgestützten GNSS-Beobachtungen auf Stationskoordinaten, Satellitenbahnen und den terrestrischen Bezugsrahmen. Dies umfasst GNSS-Beobachtungen von Missionen, die dem Schwerefeld (z. B. GRACE, GRACE-FO), der Höhenmessung (z. B. Jason-2, Jason-3), dem Magnetfeld (z. B. Swarm) und der Erdbeobachtung (Sentinel-3 und -6) gewidmet sind. Angetrieben durch internationale Aktivitäten (z.B. Diskussion über den ITRF2020-Maßstab, ESA GENESIS-Mission), konzentrierte sich das Projekt hauptsächlich auf die weltraumgestützte Schätzung von Sende-Phasenzentren, die für die Bestimmung eines unabhängigen terrestrischen GNSS-Maßstabs unerlässlich sind. Die Projektergebnisse zeigen, dass für die Bestimmung des terrestrischen Maßstabs im Rahmen der GGOS-Ziele eine Genauigkeit von einem Millimeter erforderlich ist. Während dies für spezielle Kollokationsmissionen wie das kommende GENESIS von größter Bedeutung ist, wurde für die verfügbaren LEO-Missionen eine anspruchsvolle Bestandsaufnahme durchgeführt. Dennoch wurde eine gute Übereinstimmung von besser als 20 mm für die GPS-Antennenoffsets bei den verschiedenen LEO-Missionen erzielt.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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