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GRK 2739: KD²School – Gestaltung Biosignal-Adaptiver Systeme für Entscheidungsprozesse
Fachliche Zuordnung
Wirtschaftswissenschaften
Förderung
Förderung seit 2021
Webseite
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Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 447089431
Im Fokus der ersten Förderperiode des Graduiertenkollegs KD²School stand die Untersuchung und Gestaltung adaptiver Systeme zur Unterstützung ökonomischer Entscheidungen. Das Forschungsprogramm der KD²School umfasste (i) technische und neurowissenschaftliche Grundlagen- und Querschnittsfragen, (ii) Individualentscheidungen im Alltag, (iii) Teamentscheidungen in der digitalen Arbeitswelt, (iv) Gruppenentscheidungen im Bereich Online-Partizipation, sowie (v) Grenzen der Adaption. Den beteiligten Nachwuchswissenschaftler*innen wurde ein vielfältiges interdisziplinäres Qualifizierungs- und Betreuungskonzept sowie ein reichhaltiges internationales Netzwerk geboten. Gleichzeitig wurde eine einzigartige Infrastruktur in Form von fünf sich ergänzenden und gleichzeitig digital vernetzten Laboren zur Verfügung gestellt, um sowohl inhaltlich als auch methodisch höchst innovative Forschung zu fördern. Damit hatten unsere Nachwuchswissenschaftler*innen eine einzigarte Ausgangslage, um in ihrer Forschung sowohl ökonomische Entscheidungen als auch adaptive Systeme zu analysieren und zu gestalten. Basierend auf den erfolgreichen Arbeiten der ersten Förderperiode entwickeln wir im Fortsetzungsantrag des Graduiertenkollegs KD²School unser Konzept unter Berücksichtigung der enormen Entwicklungssprünge in den Bereichen der Sensortechnologie, Biosignalverarbeitung und Künstlichen Intelligenz (KI) weiter. Unsere Nachwuchswissenschaftler*innen werden nach Abschluss des Kollegs in Forschung ebenso wie in der Industrie hervorragend gerüstet sein. Aufbauend auf unseren Ergebnissen der ersten Förderperiode wollen wir die Verarbeitung von Biosignalen zur Gestaltung biosignal-adaptiver Systeme für Entscheidungsprozesse in ökonomischen Kontexten als zentrales Alleinstellungsmerkmal des Graduiertenkollegs weiterentwickeln. Biosignale geben zu jedem Zeitpunkt Auskunft über aktuelle Zustände sowie das Verhalten von Menschen. Da moderne Sensorik zunehmend miniaturisiert und in tragbare allzeit vernetzte digitale Geräte integriert wird, können mittlerweile große Mengen multimodaler Biosignaldaten erfasst und mittels Methoden des maschinellen Lernens in Echtzeit verarbeitet und interpretiert werden. Um das Potenzial der beteiligten Disziplinen zu heben und weiterhin größtmögliche Synergieeffekte im Kolleg zu erzielen, sollen neben Grundlagenthemen die hochrelevanten Anwendungsszenarien „Interaktion mit Generativer KI“ und „Virtuelle Zusammenarbeit“ mit Bezug auf Individual- und Teamentscheidungen in Berufs- und Privatleben betrachtet werden. Der Fortsetzungsantrag legt dabei neben der experimentellen Untersuchung mit und für Nutzer*innen einen besonderen Schwerpunkt auf die Entwicklung und Gestaltung biosignal-adaptiver Systeme und stützt sich dabei weiterhin intensiv auf experimentelle Untersuchungen. Dazu arbeiten PIs aus den Disziplinen Informatik, Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaftslehre, Psychologie und Neurowissenschaften disziplinenübergreifend eng zusammen.
DFG-Verfahren
Graduiertenkollegs
Antragstellende Institution
Karlsruher Institut für Technologie
Mitantragstellende Institution
Universität Bremen
Beteiligte Institution
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Sprecher
Professor Dr. Alexander Mädche
beteiligte Wissenschaftlerinnen / beteiligte Wissenschaftler
Professor Dr. Michael Beigl; Professorin Dr. Barbara Bruno; Professor Dr. Ulrich Ebner-Priemer; Professor Dr. Martin Klarmann; Dr. Michael Knierim; Professor Dr. Martin Mundt; Professorin Dr. Petra Nieken; Professorin Dr. Jella Pfeiffer; Professor Dr. Benjamin Scheibehenne; Professorin Dr.-Ing. Tanja Schultz; Professorin Dr. Christiane M. Thiel; Professor Dr. Christof Weinhardt
