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Mikrostrukturspezifische Prozesskettenauslegung zur Herstellung von Al-Li- Bändern mittels Gießwalzen

Fachliche Zuordnung Metallurgische, thermische und thermomechanische Behandlung von Werkstoffen
Förderung Förderung von 2020 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 448101324
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Walzverfahren für herkömmliche Aluminium (Al) - Lithium (Li) -Legierungen stoßen aufgrund der relativ schlechten Verformbarkeit des Materials schnell an ihre Grenzen. Dies kann durch den Einsatz des Gießwalzens zur Herstellung dünner Bleche überwunden werden. Durch eine weitere thermomechanische Behandlung, einschließlich Warm- oder Kaltwalzen, und eine Wärmebehandlung können die mechanischen Eigenschaften von im Gießwalzverfahren hergestellten Al-Li-Blechen eingestellt werden. Die gesamte Prozesskette erfordert eine detaillierte Kenntnis des Ausscheidungs- und Auflösungsverhaltens während des Aufheizens, Durchwärmens und Abkühlens, um die Prozessparameter gezielt auswählen zu können. Dieses Projekt untersucht die Prozesskette einer Al-Cu-Li-Gießwalzlegierung, die letztlich durch Anpassung der Wärmebehandlungsparameter für Homogenisierung, Warmwalzen und Aushärtung eine Härte von etwa 180 HV1 erreicht. Sowohl die Härte als auch die Gefügeentwicklung werden entlang der Prozesskette analysiert.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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