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Schallemissions-Screening an thermo-mechanisch prozessierten Formgedächtnislegierungen unter Zug- und Druckbeanspruchung - Die Bedeutung irreversibler Prozesse in einer Fe-Ni-Co-Al-Ti-B Formgedächtnislegierung

Fachliche Zuordnung Mechanische Eigenschaften von metallischen Werkstoffen und ihre mikrostrukturellen Ursachen
Förderung Förderung von 2020 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 449930948
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

In den letzten Jahrzehnten wurden Formgedächtnislegierungen (FGL) aufgrund ihrer funktionalen Materialeigenschaften intensiv erforscht. FGLs wie Ni-Ti oder Co-Ni-Ga sind mit die meist untersuchten Legierungssysteme. Sie zeigen hervorragende thermoelastische und funktionale Eigenschaften, wobei diese Werkstoffe vergleichsweise sehr kostenintensiv sind, was einer der größten Nachteile für eine breite industrielle Anwendung ist. Eisenbasierte FGLs wie Fe-Ni-Co-Al-X (X = Ta, Ti, Nb) und Fe-Mn-Al-Ni-X (X=Ti) sind im Vergleich zu den konventionelleren FGLs kostengünstiger und sie können auf Basis der Prozessrouten der Stahlindustrie verarbeitet werden. Dies erlaubt künftig weitere industrielle Anwendungen durch die Produktion von größeren Materialmengen, wie bspw. für Aktoren oder Dämpfertechnologien für Gebäude in Erdbebengebieten. In sehr vielen Studien wurde die Orientierungsabgängigkeit während quasi-statischer Tests und zudem die Zug-Druck-Asymmetrie untersucht. Das Hauptziel dieses Projektes war es, sowohl die irreversiblen Prozesse als auch deren Einfluss auf die funktionale Degradation der Fe-basierten FGL Legierung Fe-Ni-Co-Al-Ti während der martensitischen Phasenumwandlung zu untersuchen, wozu auch die Methode der akustische Emissionsmessung genutzt wurde.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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