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Statistische Inferenz für Extremwerte von Zeitreihen basierend auf gleitenden Blockmaxima

Fachliche Zuordnung Mathematik
Förderung Förderung von 2021 bis 2025
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 465665892
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Die Extremwertstatistik befasst sich mit der statistischen Analyse von seltenen und extremen Ereignissen, häufig für Datensätze, die über die Zeit hinweg gesammelt werden. Wichtige Kenngrößen sind dabei Quantile oder Wiederkehrwerte, die den größten beobachteten Wert übersteigen, sowie Wahrscheinlichkeiten und Wiederkehrperioden seltener Ereignisse, die in den beobachteten Daten möglicherweise noch nie aufgetreten sind. Anwendungen der Extremwertstatistik sind weit verbreitet und finden sich unter anderem in Bereichen wie Finance, Versicherungen und Umweltwissenschaften. Ein gängiger Ansatz zur statistischen Analyse solcher Extremereignisse ist die Blockmaxima-Methode. Jüngere Ergebnisse in der Literatur haben gezeigt, dass einschlägige Schätzer durch einen Ansatz namens ‘Sliding Blockmaxima-Methode’ verbessert werden können. Ziel dieses Projekts war es, neue statistische Verfahren basierend auf ‘Sliding Blockmaxima’ zu entwickeln und das Verständnis der zugrunde liegenden mathematischen Prinzipien zu vertiefen. Insbesondere wurde asymptotische Theorie für allgemeine U-Statistiken auf Basis von Sliding Blockmaxima entwickelt sowie ein neues Bootstrap-Verfahren zur Einschätzung von Schätzungenauigkeiten eingeführt. Insgesamt ermöglichen die Projektergebnisse eine effizientere Analyse von Extremereignissen im Vergleich zu traditionellen Methoden.

Link zum Abschlussbericht

https://doi.org/10.34657/21442

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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