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Status und Mobilität in der Hilfe. Humandifferenzierung in brasilianischen Sozialprogrammen zur Armutsbekämpfung (E06 (ehem.B04))
Fachliche Zuordnung
Ethnologie und Europäische Ethnologie
Förderung
Förderung seit 2021
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 442261292
Das Projekt befasst sich mit dem Wechselverhältnis von Status und Mobilität in brasilianischen Sozialprogrammen zur Armutsbekämpfung. Es begleitet ethnographisch die Selbst- und Fremdkategorisierung von Antragstellenden, Geförderten oder Abgelehnten auf der einen Seite, von Mittler:nnen und Entscheider:nnen auf der anderen Seite, um die Statuspassagen zu verstehen, die im Kontext sozialstaatlicher Hilfeangebote durchquert werden können. Darüber hinaus interessiert es sich für die Kategorisierung unterschiedlicher Formen räumlicher Im/Mobilität im Kontext von Hilfebeziehungen und sucht so Aufschluss darüber, wie Humandifferenzierungen zwischen unterschiedlich privilegierten oder benachteiligten Menschen ausgehandelt werden.
DFG-Verfahren
Sonderforschungsbereiche
Antragstellende Institution
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Teilprojektleiterin
Professorin Dr. Heike Drotbohm
