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Europäische Geflüchtete zwischen Südasien, Nahost und Europa. Räumliche Selbst- und Fremdzuordnungen im 20. Jahrhundert (E05 (ehem.B05))

Fachliche Zuordnung Neuere und Neueste Geschichte (einschl. Europäische Geschichte der Neuzeit und Außereuropäische Geschichte)
Förderung Förderung seit 2021
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 442261292
 
Das Projekt untersucht unter der Linse von Humandifferenzierung und Mobilität die Neuverhandlung des Verhältnisses von Territorien und Bevölkerungen im 20. Jahrhundert und fächert die Wirkungen von Selbst- und Fremdzuordnungen auf den Transfer von Kategorien und politischen Selbstverständnisse auf. Thematisch bearbeitet das TP seine Fragestellung an der Geschichte von Menschen, die vor Verfolgung und dem Zweiten Weltkrieg in die britisch beherrschten Gebiete in Südasien und dem Nahen Osten flohen und nach 1945 dort blieben, zurück- oder weiterzogen. Das TP zeigt, wie die jeweilige Mobilität dieser Menschen in wechselnden kolonialen und postkolonialen Kontexten auch konkurrierende Humankategorien (z.B. „European refugee“, „Sche‘erit Hapleta“) hervorbrachten.
DFG-Verfahren Sonderforschungsbereiche
Antragstellende Institution Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Teilprojektleiterin Dr. Anne Friedrichs
 
 

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