Detailseite
Projekt Druckansicht

Von Unpersonen und menschlichen Mängelexemplaren. Zur Versprachlichung von Kindheit und Behinderung (F05 (ehem.C01))

Fachliche Zuordnung Germanistische Literatur- und Kulturwissenschaften (Neuere deutsche Literatur)
Förderung Förderung seit 2021
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 442261292
 
Das Fortsetzungsprojekt untersucht sprachliche Asymmetrisierungen und Marginalisierungen beim Sprechen über Kinder und behinderte Personen. Diese Gruppen werden mit sprachlichen Mitteln als deviante Exemplare markiert und in Richtung der Außengrenze des Humanen verschoben. Das Projekt fragt a) vergleichend nach der genauen Qualität der als Defizite geltenden Devianzen, b) diachronen sprachlichen Entwicklungen mit Schwerpunkt auf dem 19.-21. Jh., und c) nach den die sprachlichen Ebenen, auf denen solche Unterscheidungen und Zuschreibungen prozessiert werden. Angewandt werden quantitative und qualitative, korpuslinguistische und lexikografische Methoden.
DFG-Verfahren Sonderforschungsbereiche
Antragstellende Institution Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Teilprojektleiterin Professorin Dr. Damaris Nübling
 
 

Zusatzinformationen

Textvergrößerung und Kontrastanpassung