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Mobilitätstypen. Infrastrukturelle Humandifferenzierung im urbanen Straßenverkehr (E04 (ehem.C04))

Fachliche Zuordnung Theater- und Medienwissenschaften
Förderung Förderung seit 2021
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 442261292
 
Das Projekt untersucht die infrastrukturelle Humandifferenzierung urbaner Mobilitätstypen. Es fokussiert Autofahrende, Radfahrende und zu Fuß Gehende, deren Status im Rahmen der ‚Verkehrswende‘ durch den Ausbau nachhaltiger Verkehrsinfrastrukturen im städtischen Raum neu ausgehandelt werden. Es fragt, wie technisch-funktionale Typen von Verkehrsteilnehmerschaft zu identitär aufgeladenen Kategorien der Selbst- und Fremdzuschreibung werden, bei denen die genutzten Vehikel als Stellvertreter sich wechselseitig ausschließender Lebensweisen erscheinen. Im Vergleich der drei Metropolen Berlin, Paris und Montreal analysiert das Projekt, wie die agentive Verflechtung von Menschen und Vehikeln, die verteilungspolitischen Raumansprüche der Mobilitätsgruppen sowie Bilder und Affekte an der Entstehung identitärer Kategorien beteiligt sind.
DFG-Verfahren Sonderforschungsbereiche
Antragstellende Institution Johannes Gutenberg-Universität Mainz
 
 

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