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Die Bedeutung des Aerosoltransports und der Aerosolprozessierung aus der oberen Troposphäre für die Aerosolkonzentrationen der mittleren und unteren Troposphäre (C06)

Fachliche Zuordnung Physik und Chemie der Atmosphäre
Förderung Förderung seit 2021
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 428312742
 
Die Nukleation neuer Partikel (NP) in der oberen Troposphäre (über 10 km Höhe) unabhängig von Schwefelsäure wurde in Flugzeugmessungen über dem Amazonas nachgewiesen. Weiterhin wird argumentiert, dass dieser Prozess die Konzentrationen tropischer Wolkenkondensationskerne (CCN) in der vorindustriellen Atmosphäre deutlich erhöht haben könnte und somit den diagnostizierten historischen Aerosol-Wolken-Strahlungsantrieb beeinflusst. Es gilt allerdings noch zu zeigen in welchem Ausmaß diese, aus großen Höhen stammenden Partikel tatsächlich in die atmosphärische Grenzschicht gemischt werden, wo sie als CCN wirken können. In diesem Projekt werden wir ICON Simulationen (mit und ohne Aerosolprozessierung) verwenden, um Zeitskalen zu quantifizieren und CCN-Budgets zu diagnostizieren, in welchen wir den Anteil der Teilchennukleation aus der oberen Troposphäre und der freien Troposphäre generell aufzeigen.
DFG-Verfahren Transregios
Antragstellende Institution Johannes Gutenberg-Universität Mainz
 
 

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