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Regulation der Kollagenproduktion bei fibrosierenden Erkrankungen der Haut durch Modulation von TANGO1

Fachliche Zuordnung Dermatologie
Förderung Förderung seit 2021
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 468236352
 
Fibrotische Erkrankungen der Haut sind heterogen, einige betreffen lediglich kleine Bereiche der Haut, sie können aber auch sehr großflächig und lebensbedrohlich sein. Allen gemeinsam ist eine Aktivierung von Fibroblasten, die exzessive Mengen von Proteinen der extrazellulären Matrix synthetisieren, und damit die Fibrosierung sowie die Ausbildung eines harten Bindegewebes bedingen. Entscheidend dabei ist die Sekretion dieser großen Bindegewebsproteine aus der Zelle. Aufbauend auf vielversprechenden Ergebnissen der ersten Förderperiode haben wir uns zum Ziel gesetzt, durch die Modulation entscheidender, an der Sekretion beteiligter Moleküle (TANGO/cTAGE5) die Ablagerung von Bindegewebe zu reduzieren und dessen biomechanischen Eigenschaften zu beeinflussen. Hierzu wollen wir die Konsequenzen der Hemmung dieser für die Homöostase der Zellen und Gewebe entscheidenden Mechanismen besser verstehen und dabei verschiedene von uns generierte spezifische interagierende Peptide sowie siRNA einsetzen. Diese sollen in Zellkulturen, in Mausmodellen und in humanen Organkulturen detailliert analysiert werden, mit dem Ziel, neue lokal applizierbare Therapien zu entwickeln.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
Internationaler Bezug Frankreich, Spanien
Mitverantwortlich(e) Professorin Dr. Ines Neundorf
 
 

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