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Entwicklung von Methoden zur passiven Kavitationskontrolle basierend auf mesoskalischen Strukturen im maritimen und hydraulischen Kontext

Fachliche Zuordnung Strömungsmechanik
Förderung Förderung von 2021 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 469042952
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Im Rahmen dieses Vorhabens wurden Methoden zur passiven Kavitationskontrolle entwickelt, mit dem Ziel, unerwünschte Effekte wie Schwingungen im Zusammenhang mit schiffstechnischen Strukturen und hydraulischen Systemen zu verringern oder zu vermeiden. Zu diesem Zweck wurden verschiedene mesoskalige Oberflächenstrukturen wie Riblet- Strukturen, Rippen- und Rauheitsstrukturen verwendet, um die kavitierende Strömung um kreisförmige Zylinder und Tragflächen zu kontrollieren. Es wurden umfangreiche Experimente durchgeführt, um die Auswirkungen von Wandrauhigkeit und Riblet-Strukturen auf die Kavitationsdynamik, die Kavitationsinstabilität und die Turbulenzstrukturen in der Querströmung um und im Nachlauf eines Kreiszylinders und eines Tragflügels bei verschiedenen Kavitationsregimen und unterschiedlichen Reynoldszahlen zu untersuchen. Es wurden Hochgeschwindigkeitskameras zur Visualisierung der Kavitationsstruktur und eine Particle Image Velocimetry (PIV) Methode zur Messung der Geschwindigkeitsfelder eingesetzt. Darüber hinaus wurden die Kräfte gemessen, die auf den glatten Zylinder und auf die Zylinder mit unterschiedlichen mesoskaligen Oberflächenstrukturen wirken. Weiterhin wurden der Unterwasserschall mit einem Hydrophon gemessen. Schließlich wurde die Dynamik der kavitierenden Strömung um einen Tragflügel mit und ohne passive Kavitationskontrolle numerisch untersucht. Die numerischen Ergebnisse wurden mit den experimentellen Daten verglichen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die mesoskaligen Oberflächenstrukturen die Kavitation sehr effizient unterdrücken oder abschwächen. Die kavitationsbedingten Schwingungserregerkräfte, die auf die Zylinder und Tragflügel mit Riblet-Strukturen wirken, wurden im Vergleich zu den Fällen ohne Kavitationskontrolle deutlich reduziert. Darüber hinaus wurde bei den Tragflügeln mit Riblet-Strukturen eine erhebliche Verringerung des Kavitationsvolumens und des Schalldruckpegels im niedrigen und mittleren Frequenzbereich festgestellt. Die großflächigen Kavitationswolken konnten durch die Kavitationskontrolle gebrochen werden, wodurch die Kavitationsdynamik auf der Tragflügeloberfläche verändert und die instationäre Wolkenkavitation kontrolliert wurde.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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