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Codierte Verteilte Berechnung mit Anwendung im Maschinellen Lernen

Fachliche Zuordnung Kommunikationstechnik und -netze, Hochfrequenztechnik und photonische Systeme, Signalverarbeitung und maschinelles Lernen für die Informationstechnik
Förderung Förderung von 2021 bis 2025
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 470027923
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Ziel dieses Projektes war es, Tools aus dem Bereich der Kanalcodierung einzusetzen, um Geschwindigkeit, Sicherheit, und Datenschutz beim verteilten Rechnen und föderierten Lernen zu verbessern. Da große Datenmengen verarbeitet werden müssen, um maschinelle Lernmodelle zu trainieren (z.B. tiefe neuronale Netze, große Sprachmodelle usw.), ist eine Verteilung der Berechnungen auf mehrere Server hilfreich bzw. erforderlich. Verteilte Datenverarbeitung bringt jedoch Probleme mit sich, wie “Straggler” (Server mit geringeren Rechen- und Kommunikationsfähigkeiten) sowie Datenschutzund Sicherheitsbedenken (aufgrund der Verwendung externer Knoten). Föderiertes Lernen ist ein Paradigma des maschinellen Lernens, bei dem die Daten eine Eigenschaft dezentraler Nutzer sind und daher ähnliche Probleme wie bei der verteilten Datenverarbeitung auftreten. Unsere Ziele im Rahmen dieses Projektes waren: i) Entwicklung von Verfahren, die schnell, privat und sicher für die verteilte Datenverarbeitung sind, ii) Ableitung grundlegender Grenzen und Beschränkungen für Codierungsverfahren für verteiltes Rechnen, und iii) Entwicklung von Codierungsschemata für föderiertes Lernen unter Berücksichtigung von Straggler-Toleranz, Datenschutz und Sicherheitsaspekten. Um diese Ziele zu erreichen, verwendeten wir Techniken aus algebraischen Kanalcodes und aus Codes auf Graphen (auch bekannt als moderne Kanalcodierung), um unter anderem die Ausfallsicherheit gegenüber Stragglern zu gewährleisten und Datenschutz und Sicherheit sicherzustellen. Bekannte Techniken aus dem Bereich der Kanalcodierung, wie z.B. Group Testing, wurden eingesetzt. Zu unseren Ergebnissen gehört das erste datensichere, ratenlose Matrixmultiplikationsverfahren, welches Fountain-Codes verwendet, zur Beschleunigung der Matrixmultiplikation und Lagrange-codierte Berechnungen einsetzt, um die Privatsphäre der zu multiplizierenden Matrizen zu wahren. Darüber hinaus haben wir das Verfahren durch den Einsatz von Verifizierungstechniken verbessert, um die Resilienz gegen Angreifer zu gewährleisten. Wir konzentrierten uns auf das Problem der Wahrung der Privatsphäre bei Daten, die in dünn besetzten Matrizen gespeichert sind, da die vorhandenen Techniken diese Art von Matrizen nicht berücksichtigten. Dieses Projekt beschäftigte sich des weiteren mit der Beschleunigung des föderierten Lernens (auch bekannt als codiertes föderiertes Lernen), indem wir die Daten auf eine private Weise über verschiedene Clients hinweg replizieren. Dies stellt die erste Arbeit dar, die rechnerisch datensichere Techniken auf der Grundlage von codebasierter Kryptographie untersuchten, um die Privatsphäre beim codierten föderierten Lernen zu wahren. Ein wichtiger Aspekt beim föderierten Lernen ist die Kombination von Techniken zur Wahrung der Privatsphäre und zur Gewährleistung der Sicherheit. Um dies zu gewährleisten, haben wir Techniken aus dem Bereich des Group Testing übernommen, um eine private Identifizierung von Angreifern beim föderierten Lernen zu ermöglichen, wobei die sichere Aggregation als datenschutzfreundliche Technik eingesetzt wird.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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