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Verbkomplementierungsmuster in afrikanischen Englisch

Antragsteller Dr. Folajimi Oyebola
Fachliche Zuordnung Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft, Experimentelle Linguistik, Typologie, Außereuropäische Sprachen
Förderung Förderung von 2022 bis 2025
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 493540387
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Das Projekt untersuchte innovative Muster der Verbergänzung in drei afrikanischen Englischvarianten (Ghanaisch, Kenianisch und Nigerianisch). Das erste Ziel der Studie war deskriptiver Natur. Es untersuchte die Natur innovativer Verbergänzungsmuster und ermittelte, inwieweit diese Innovationen in allen drei Varietäten vorkommen. Das zweite Ziel war methodischer Natur: Das Forschungsprojekt ging über die übliche Beschreibung von Verbergänzungsmustern, wie sie in früheren Korpusstudien versucht wurde, hinaus und umfasste eine Akzeptanzbeurteilungsaufgabe, um zu ermitteln, inwieweit sich diese Konstruktionen in allen englischen Varietäten stabilisiert haben und wie akzeptabel sie in den Sprachgemeinschaften sind. Diese beiden Ziele bildeten eine Grundlage für den Vergleich der Muster in den drei Varietäten mit Mustern in anderen neuen Englischvarianten. Das dritte Ziel bestand darin, die theoretischen Implikationen der Studienergebnisse hinsichtlich der Positionierung der drei Varietäten in Schneiders dynamischem Modell zu extrapolieren. Das Projekt demonstrierte einen kontextsensitiven Mixed-Methods-Ansatz, der die Nutzerperspektive berücksichtigt. Das Projekt kombinierte Korpus- und experimentelle Daten, die für die Untersuchung der Unterschiede zwischen Varietäten hinsichtlich ihrer Verwendung verbaler Konstruktionen unerlässlich waren, und gab Aufschluss über die soziale Akzeptanz der jeweiligen Struktur in den Sprachgemeinschaften. Diese perzeptionellen Erkenntnisse werden zum Verständnis der in der Korpusanalyse beschriebenen Variation beitragen. Schließlich entwickelte das Projekt einen theoretischen Ansatz, der Neuenglische als eigenständige Varietäten behandelt und strukturelle Merkmale hervorhebt, die die Varietäten zu indigenisierten, nativisierten Englischen machen. Dabei wurden insbesondere kognitive Perspektiven (z. B. Explizitheit, Isomorphismus und Hyperklarheit) sowie soziolinguistische Perspektiven auf die Entwicklung des Neuenglischen berücksichtigt.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

  • Corpus and Grammar. In Unuabonah, F.O., Oladipupo, R.O., & Daniel, F.O. Readings in Corpus Linguistics: A Teaching and Research Guide for Scholars in Nigeria and Beyond, pp. 171 - 199. Ibadan: Krafts Books
    Oyebola, F.
  • Verb Complementation Patterns in African Englishes: A Corpus-based Study. 44th International Computer Archive of Modern and Medieval English Conference (ICAME 44), North-West University, South Africa, held from 17-21 May, 2023
    Folajimi Oyebola
  • Verb Complementation Patterns in African Englishes: A Preliminary Corpus-based Study. In Unuabonah, F.O., Oladipupo, R.O., & Daniel, F.O. Readings in Corpus Linguistics: A Teaching and Research Guide for Scholars in Nigeria and Beyond, pp.271 - 299. Ibadan: Krafts Books
    Oyebola, F.
  • Verb Complementation Patterns in Postcolonial Englishes. 1st EUT Conference on Languages: Inter/Multilingualism in a Postcolonial Era - Languages and European Values, held from 24-26 January, 2023
    Folajimi Oyebola
 
 

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