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iDfellows: Hamburger Akademie für Klinische Forschung in Infektiologie
Antragsteller
Professor Dr. Ansgar W. Lohse
Fachliche Zuordnung
Klinische Infektiologie und Tropenmedizin
Gastroenterologie
Hämatologie, Onkologie
Kinder- und Jugendmedizin
Klinische Neurologie; Neurochirurgie und Neuroradiologie
Nephrologie
Rheumatologie
Gastroenterologie
Hämatologie, Onkologie
Kinder- und Jugendmedizin
Klinische Neurologie; Neurochirurgie und Neuroradiologie
Nephrologie
Rheumatologie
Förderung
Förderung seit 2022
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 493624519
Infektionen sind eine globale Herausforderung. Die SARS-CoV-2 Pandemie ist hier als Spitze des Eisberges zu werten. Neben epidemischen und pandemischen Ausbrüchen sind die Entstehung neuer Krankheitserreger, aber auch moderne Lebensformen und die Globalisierung, Faktoren, welche die Infektionsrisiken steigern. Zunehmende Antibiotikaresistenzen stellen ebenso eine Gefahr dar wie ein deutlicher Anstieg von Patienten, die durch Transplantationen, intensivierte immunsuppressive oder anti-neoplastische Therapien oder angeborene Erkrankungen für Infektionen anfälliger sind. Gleichzeitig haben wir gerade in Deutschland einen Mangel an klinischen Infektiologen. Die neu beschlossene Möglichkeit, einen Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie zu erwerben, zusammen mit den exzellenten Forschungsmöglichkeiten für unterschiedliche Fragestellungen der Infektiologie am Standort Hamburg sind die Basis des erfolgreich gestarteten iDfellows Programmes. Mit insgesamt 28 fellows, vier mehr als beantragt durch Zusatzfinanzierung über die Fakultät, hat das Programm sehr erfolgreich gestartet und klinische Ausbildung sowie Forschungstätigkeit und -training auf höchstem Niveau ermöglicht. Das iDfellows Programm zeichnet sich durch folgende Charakteristika aus: - Attraktion: Exzellente Ausbildungs- und Forschungsumgebung -Klinische Expertise: Systematische klinische Aus- und Weiterbildung in einem der größten Zentren für Infektions- und Tropenkrankheiten Europas - Wissenschaftlicher Fortschritt: Die Forschungsprojekte werden stringent vorausgewählt nach Qualität und Relevanz -Betreuung: Hervorragende klinische und wissenschaftliche Mentoren, auch aus Top-Universitäten im Ausland, leiten die Stipendiaten an -Internationale Netzwerke: Vielfältige internationale Kooperationen eröffnen Möglichkeiten für Forschungszeiten im Ausland und internationale Studien Diese Charakteristika werden in den Forschungs- und Ausbildungsstrukturen widergespiegelt: 1. Modulare klinische Ausbildung in Infektiologie mit Möglichkeiten individueller Schwerpunktsetzung 2. Exzellente Forschungsumgebung in der Metropolregion Hamburg zusammen mit den renommierten extra-universitären Instituten 3. Interdisziplinäres und internationales Mentoring durch mehrere Experten für jeden Fellow sowie die Förderung der Internationalität. Bereits vier iDfellows sind für zweijährige Forschungsaufenthalte ins Ausland gegangen (drei durch Walther-Benjamin Stipendien), weitere geplant. 4. Flexibilität und Unterstützung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf 5. Nachhaltigkeit durch die Möglichkeit einer Anschlussförderung durch die Fakultät. Die Verstetigung des iDfellows Programmes beinhaltet gleichzeitig eine Erweiterung der inhaltlichen Ausrichtung entsprechend dem zentralen Forschungsschwerpunkt der Fakultät, nämlich Inflammation, Infektion, Immunologie (C3i) als zentrales Clinician Scientist Programm auch der fünf in diesem Bereich angesiedelten SFBs und weiteren Forschungsgruppen.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
