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Regulation von entzündlichen neurologischen, Autoimmun- und Infektionskrankheiten „RINAI“
Antragstellerin
Professorin Dr. Nina Babel
Fachliche Zuordnung
Experimentelle und theoretische Netzwerk-Neurowissenschaften
Immunologie
Klinische Immunologie und Allergologie
Klinische Infektiologie und Tropenmedizin
Klinische Neurologie; Neurochirurgie und Neuroradiologie
Molekulare und zelluläre Neurologie und Neuropathologie
Immunologie
Klinische Immunologie und Allergologie
Klinische Infektiologie und Tropenmedizin
Klinische Neurologie; Neurochirurgie und Neuroradiologie
Molekulare und zelluläre Neurologie und Neuropathologie
Förderung
Förderung seit 2022
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 493936734
Das RINAI Programm ist integraler Bestandteil der umfassenden Karriereentwicklungsstrukturen der RUB zur Förderung junger Mediziner. In diesem Rahmen spielt RINAI eine Schlüsselrolle bei der Bereitstellung strukturierter Karrieremöglichkeiten, insbesondere beim Übergang von der frühen Forschungstätigkeit zur wissenschaftlichen Selbstständigkeit. Das Programm ist fest in die neurowissenschaftliche Forschungslandschaft der RUB eingebettet und ergänzt bestehende Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Neurologie, Autoimmunität, Infektionsforschung und chronische Entzündungsforschung. RINAI zielt darauf ab, eine neue Generation von Klinikern zu fördern, die translationale Forschung und Innovation an der Schnittstelle von klinischer Versorgung und biomedizinischer Wissenschaft vorantreiben. Fast alle bisherigen Programmziele wurden erfolgreich erreicht. Insgesamt wurden wie geplant zwölf CS Fellows rekrutiert. Für alle Fellows wurden klare Strukturen für geschützte Forschungszeiten sowie methodische Schulungen geschaffen. Die Fellows haben Kompetenzen in modernsten Technologien erworben, darunter Single-Cell-Sequenzierung, Massenspektrometrie und moderne Zellkulturverfahren. Ein wesentlicher Erfolg war die Anerkennung eines Forschungsjahres durch die Ärztekammer als Bestandteil der Facharztweiterbildung. Besonders erfolgreich verlief der Aufbau wissenschaftlicher Netzwerke. Die Fellows arbeiten in drei thematischen Clustern zusammen: Immunmetabolismus, kurzkettige Fettsäuren und Biomarker in Entzündungsprozessen. In diesen Bereichen werden gemeinsame Review-Publikationen erarbeitet. Zudem organisieren die Fellows in Kooperation mit der Else Kröner-Fresenius-Stiftung eigenständig ein deutschlandweites Clinician Scientist-Symposium. Erste Erfahrungen in der Drittmitteleinwerbung wurden gesammelt (8 Anträge, davon 3 bewilligt). Die Fellows haben ihre Forschung national und international präsentiert und insgesamt 26 Publikationen veröffentlicht, davon 16 als Erstautoren. Für zwei Fellows wurden bereits konkrete Zielpositionen auf klinisch-seniorer Ebene (Oberarztposition) gesichert. Die bestehenden wissenschaftlichen Netzwerke werden weiter ausgebaut, u.a. durch Kooperationen mit den Universitätskliniken Essen und Münster. Diese Aktivitäten stärken die Position der RUB in den Bereichen Neurowissenschaften, Entzündungs- und Infektionsforschung weiter. Im Rahmen von Qualitätskontrollen und internen Beratungen wurden vier Verbesserungsbereiche identifiziert, die bereits angegangen werden: (1) Steigerung der internationalen und weiblichen BewerberInnen durch gezielte Maßnahmen; (2) Förderung internationaler wissenschaftlicher Kontakte; (3) Öffnung der Ausschreibungskriterien auch für fortgeschrittene Weiterbildungsabschnitte; (4) Etablierung transparenter Zielpositionen nach Programmabschluss. Ab Herbst 2025 ist die Aufnahme/Programmstart von acht CS-Fellows geplant. Die genannten Verbesserungsmaßnahmen werden dann vollständig umgesetzt.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
