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Entwicklung und Charakterisierung von additiv gefertigten patientenindividuellen Dentalimplantaten
Antragstellerinnen / Antragsteller
Privatdozent Dr. Andreas Greuling; Professorin Dr. Meike Stiesch
Fachliche Zuordnung
Zahnheilkunde; Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Biomaterialien
Biomaterialien
Förderung
Förderung seit 2022
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 449916462
Kernziele des Teilprojekts 4 in der ersten Förderperiode waren die Entwicklung eines FE-Modells für patientenindividuelle gradierte Dentalimplantate (digitales Implantat), die Entwicklung einer Strategie für die Oberflächenfunktionalisierung additiv gefertigter Implantate und die Entwicklung bzw. der Einsatz von innovativen in-vitro-Modellsystemen für die Charakterisierung der Implantate hinsichtlich biomechanischer und biologischer Eigenschaften. Ziel in Förderperiode 2 wird es sein, additiv gefertigte Dentalimplantate, die mittels der Methode der finiten Elemente gezielt für verschiedene Suprakonstruktionen und Knochenabbaustadien optimiert werden, zu entwickeln. Von Bedeutung ist hierbei die Frage, wie über die Lebensdauer möglichst günstige biomechanische Belastungen des periimplantären Knochens erreicht werden können. Weiterhin soll untersucht werden, welchen Einfluss die Gitterstrukturen auf die Belastung des periimplantären Knochens und die mechanischen Eigenschaften des Implantats haben. Zur Validierung soll eine Methodik zur parametrisierten Erstellung von CAD-Knochenmodellen entwickelt werden, die zur Erstellung von physischen Knochenmodelle dienen soll, mit deren Hilfe die FE-Simulationen validiert werden sollen. Weiterhin ist für den erfolgreichen Einsatz von Implantaten die Implantat-Gewebe-Interaktion entscheidend, die hier durch Oberflächenfunktionalisierung mittels Mg-Beschichtungen optimiert werden soll, um die biologische Einheilung zu optimieren sowie die Infektionsgefahr zu minimieren. Die entstandenen Mg-Beschichtungen werden in komplexen In-vitro-Modellen (Bakterien-, Biofilm-, Zell- und Kokulturanalysen) detailliert analysiert.
DFG-Verfahren
Forschungsgruppen
