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Genaue TDDFT-Absorptionsspektren über den gesamten Spektralbereich

Antragsteller Dr. Matthias Kick
Fachliche Zuordnung Theoretische Chemie: Elektronenstruktur, Dynamik, Simulation
Förderung Förderung von 2022 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 505191319
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Elektronische Anregungen in Molekülen und Materialien sind entscheidend für das Verständnis verschiedener Phänomene, wie beispielsweise Photoanregungen in Solarzellen, optische Anregungen in OLEDs und Quantenpunkten (QDs). Eine bedeutende Herausforderung tritt bei großen Systemen auf, da die Anzahl der relevanten Zustände dramatisch ansteigen kann. Modernste Ansätze, die auf der Casida- oder Sternheimer-Gleichung basieren, scheitern, wenn die Anregungsdichte zu groß wird, da sie typischerweise eine sehr kostspielige, einzeln durchgeführte Identifizierung der relevanten Eigenzustände erfordern. Folglich sind trotz moderner Computerhardware die Identifizierung und Berechnung angeregter Zustände immer noch auf relativ kleine Systemgrößen beschränkt. Diese Einschränkung verhindert, dass atomistische Quantenchemie-Simulationen technologisch relevante Systemgrößen erreichen, was letztendlich ihre Vorhersagefähigkeiten beeinträchtigt. Um dieses Problem zu lösen, haben wir Frequenzbereichsergebnisse mit exakten Kurzzeitdynamiken kombiniert, um eine Superauflösungstechnik (BYND) zu entwickeln. Diese Technik ermöglicht die Beschreibung des gesamten Anregungsspektrums für Systeme, die die Größenbeschränkungen der aktuellen Methoden zur elektronischen Struktur übertreffen. Der resultierende Algorithmus verwendet eine einfache Anfangsschätzung für die Energie des angeregten Zustands und führt eine nichtlineare Optimierung durch, um den Fehler in Bezug auf eine exakte Kurzzeitpropagationsreferenz zu minimieren. Auf diese Weise können wir die Rechenkosten für die Berechnung ganzer angeregter Zustandsspektren um den Faktor 5 bis 10 senken, wodurch die Kosten für die Berechnung von Absorptionsspektren nahezu denen einer einfachen Grundzustandsgeometrieoptimierung entsprechen.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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