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Frauenarbeit in Europa und Gemeinschaftsrecht.
Antragstellerin
Professorin Dr. Annegret Döse
Fachliche Zuordnung
Privatrecht
Förderung
Förderung von 1992 bis 2001
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5081692
Die Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, die Wirkung des auf Herstellung realer Gleichheit der Geschlechter gerichteten europäischen Gleichbehandlungsrechts in zwei EU-Mitgliedstaaten - einem 'nördlichen' Industrie- und Dienstleistungsstaat und einem wirtschaftlich weniger entwickelten 'Südstaat' - zu untersuchen. An einen Vergleich der realen Strukturen der Arbeit von Frauen in Deutschland und Griechenland - der deutliche Unterschiede in beiden Mitgliedstaaten zutage treten läßt - schließt sich eine ausführliche Darstellung und Bewertung des europäischen Gleichbehandlungsrechts. Hierbei werden nicht nur die einschlägigen Rechtsvorschriften, sondern auch die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs einer kritischen Analyse unterzogen. Der Hauptteil der Arbeit ist einer Wirkungsanalyse des Europarechts auf der Ebene der (arbeits- und sozialrechtlichen) Gesetzgebung und Rechtsprechung in Deutschland und Griechenland gewidmet. Hier werden, neben graduellen Unterschieden bezüglich der 'Ausstrahlung' des Europarechts, auch Gemeinsamkeiten in beiden Ländern deutlich (u.a. eine anfänglich starke Abwehrhaltung gegenüber seinen Einflüssen auf der Ebene der Rechtsprechung). Im letzten Teil der Arbeit werden Perspektiven zur Effktivierung des europäischen Gleichbehandlungsrechts ausgelotet.
DFG-Verfahren
Publikationsbeihilfen
