(In)variable Resumption in Relativsätzen: Spanisch im Vergleich zu anderen romanischen Sprachen (D03 {ehem. C09})

Fachliche Zuordnung Einzelsprachwissenschaften, Historische Linguistik
Förderung Förderung seit 2022
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 317633480
 

Projektbeschreibung

Das C09-Folgeprojekt untersucht Grenzen der Variabilität in relativen Resumptivkonstruktionen (RES) im Romanischen und konzentriert sich dabei einerseits auf Referenzialität und syntaktische Mehrdeutigkeit und andererseits auf Stigmatisierung und normativen Druck. Durch Vergleich von menschlichen und Large-Language-Model-basierten Urteilen wird untersucht, ob Mensch-Maschine-Interaktionen normative Urteile gegen nicht standardisierte Formen verstärken. Durch Kombination von Korpusdaten, multiskalaren Akzeptanzurteilen und KI-Analysen sollen soziale und grammatikalische Beschränkungen der RES Variation isoliert werden.
DFG-Verfahren Sonderforschungsbereiche
Teilprojekt zu SFB 1287:  Die Grenzen der Variabilität in der Sprache: Kognitive, komputationale und grammatische Aspekte
Antragstellende Institution Universität Potsdam
Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter Dr. Jan Fliessbach; Professorin Dr. Melanie Uth