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Einfluß der Epiduralanästhesie mit Bupivacain auf die Proteinkatabolie nach Abdominalchirurgischen Eingriffen unter Postabsorptionsbedingungen und während der parentalen Zufuhr von Aminosäuren und Glucose
Antragsteller
Dr. Thomas Schricker
Fachliche Zuordnung
Anästhesiologie
Förderung
Förderung von 1998 bis 2001
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5143504
(Wortlaut des Antrags)Die bisher im Rahmen des seit September 1998 bearbeiteten Forschungsprojekts (Schr 623/1-1) erzielten Ergebnisse zeigen, daß bei Patienten mit perioperativer Epiduralanästhesie im Gegensatz zu Patienten, deren postoperative Schmerztherapie intravenös mit Morphin durchgeführt wird, durch eine parenterale Glukosezufuhr eine Senkung der endogenen Proteinoxidation sowie - im Sinne einer gesteigerten Insulinsensitivität - eine Zunahme der Glucoseverwertung hervorgerufen werden kann. Proteinsynthese und Proteinabbau werden dagegen zwei Tage nach kolorektalen Operationen durch eine Epiduralanästhesie weder unter Postabsorptionsbedingungen noch während der Gabe von Glukose signifikant beeinflußt. Hauptziel des geplanten Anschlußprojektes ist es, zu prüfen, ob die während einer kombinierten Energie-Stubstrat-Zufuhr (Glukose und Aminosäuren) zu erwartende Steigerung der Proteinsynthese postoperativer Patienten in Anwensenheit einer Epiduralanästhesie verstärkt wird. Ein weiteres Ziel dieses Studienprotokolls besteht in der erstmaligen Quantifizierung postoperativer Glukoneogenesearten chirurgischer Patienten mit Hilfe einer neuen Stabile-Isotopen-Methodik.
DFG-Verfahren
Forschungsstipendien
Internationaler Bezug
Kanada
