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Auswirkungen der Inhalation von Stickstoffmonoxyd (iNO) auf den Gasaustausch bei akutem Lungenversagen und Untersuchungen über exhaliertes NO

Fachliche Zuordnung Anästhesiologie
Förderung Förderung von 1994 bis 2002
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5150142
 
Seit 1990 wurden an unserer Abteilung 236 aus anderen Krankenhäusern überwiesene Patienten mit schwerem ARDS behandelt, von denen 125 über Tage bis Wochen inhaliertes Stickstoffmonoxyd (iNO) erhileten. Bei unverändert hoher Überlebensrate von 70% zeigte sich, daß während dieser Zeit die Notwendigkeit zur Behandlung mit ECMO deutlich abnahm. Die Ergebnisse unserer abgeschlossenen kontrollierten Studie behinhalten einen Hinweis, daß dies auf die Behandlung mit iNO zurückgeführt werden könnte. Im Rahmen dieser beantragten Förderung sollen die DosisWirkungsbeziehungen zwischen iNO und Veränderungen des pulmonal-arteriellen Druckes und der Oxygenation unter verschiedenen Einflüssen, vor allem von vasoaktiven Pharmaka, untersucht werden. Weiterhin sind Untersuchungen zum Rebound-Effekt nach Absetzen von iNO und über die Freisetzung von gasförmigem NO in den Nasennebenhöhlen und in den unteren Atemwegen geplant.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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