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Die Bedeutung von Stickstoffmonoxid für die synoviale Mikrozirkulation bei Antigen-induzierter Arthritis im Kniegelenk der Maus in vivo

Fachliche Zuordnung Orthopädie, Unfallchirurgie, rekonstruktive Chirurgie
Förderung Förderung von 1999 bis 2002
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5171662
 
In den letzten Jahren ist die Bedeutung inflammatorischer Faktoren bei der Pathogenese der Rheumatoiden Arthritis (RA) klarer definiert worden. In diesem Rahmen wurde vor allem die Expression von Adhäsionsmolekülen und die Produktion von Stickstoffmonoxid (NO) in vielen Studien untersucht. Bei RA finden sich deutlich erhöhte NO-Konzentrationen im Serum, sowohl beim Patienten als auch im Tiermodell, außerdem ist die Expression der induzierbaren NO-Synthase (iNOS) nachgewiesen worden. Tierexperimentelle Daten bei RA deuten auf positive Effekte einer Blockade der NO-Produktion auf den Krankheitsverlauf hin.Andererseits zeigen Untersuchungen, daß die Blockade der NOS Veränderungen der Mikrozirkulation sowie der Expression von Adhäsionsmolekülen bewirkt. Da dies unter anderem eine erhöhte Emigration von Leukozyten in entzündliches Gewebe zur Folge hat, soll untersucht werden, welche Bedeutung die iNOS für den Krankheitsverlauf experimenteller Arthritis sowie für die synoviale Mikrozirkulation und die Leukozyten-Endothelzell-Interaktion in vivo hat. Da die Interaktionen dieser Effektorsysteme noch nicht hinreichend geklärt sind, erscheint es wichtig, die Beziehung zwischen NO und Leukozytenadhäsion bei chronischer Entzündung wie Arthritis in vivo zu verstehen. Dies ist eine Voraussetzung für die Entwicklung neuer Konzepte zur Therapie der RA, welche auf Immunmodulation beruhen.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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