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Ursprung und Funktion der Farbmetapher in der antiken Musiktheorie

Fachliche Zuordnung Musikwissenschaften
Förderung Förderung von 1999 bis 2000
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5171946
 
Die Begriffe Chroma (Chromatik), Color und Farbe begegnen innerhalb der musikwissenschaftlichen Fachsprache in ganz verschiedenem Kontext, historisch wechselnder Funktion und auf unterschiedlichem begrifflichen Niveau. Dennoch liegt allen diesen Begriffen ein und dieselbe Vorstellung des "Farblichen" zugrunde. Da eine "Benennungsurkunde" für keinen der Begriffe überliefert ist, geht die Arbeit der Frage nach dem ursprünglichen Vorstellungshorizont dieser Metapher in einem möglichst weitgespannten Umfeld der griechischen und lateinischen Umgangssprache, mythischen, philosophischen, rhetorischen, frühen naturwissenschaftlichen und natürlich musiktheoretischen und musikpraktischen Kontexten nach, um so die wesentlichen semantischen Konnotationen des Farbbegriffes einzugrenzen. Vor dem Hintergrund des so rekonstruierten Bedeutungsfeldes von "Farbe" wird in einem zweiten Schritt versucht, die Konstanten und Variablen im Bedeutungsfeld der verschiedenen musikalischen Farb-Termini auszumachen, um schließlich die musikalisch-ethische Intention, d.h. also den "Ursprung und die Funktion" dieser Benennungen zu erschließen. (zu: Bewilligungen) Die Habilitationsschrift ist aus einem von der DFG geförderten Projekt hervorgegangen (RO 1022/1-1, -/1-2). Der Antragsteller erhielt 1992 ein Habilitandenstipendium in Höhe von DM 56.640,-; 1994 wurde eine Verlängerung des Stipendiums(DM 18.960,-) bewilligt.
DFG-Verfahren Publikationsbeihilfen
 
 

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