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Zeitschrift "Namenkundliche Informationen", Hefte 79/80 (2001) u. Beiheft 21 (2001)

Antragsteller Professor Dr. Ernst Eichler (†)
Fachliche Zuordnung Angewandte Sprachwissenschaften, Computerlinguistik
Förderung Förderung von 1994 bis 2002
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5179194
 
Die Zeitschrift "Namenkundliche Informationen" erscheint seit 1964 in Leipzig mit dem Ziel, der Erforschung aller Arten von Eigennamen in Vergangenheit und Gegenwart einen Publikationsraum zu geben. Neben allgemeinen Sprachwissenschaftlern gehören vor allem Germanisten, Slavisten, Historiker und Geographen dem Autorenstamm an. Die "NI" veröffentlichen vorzugsweise Originalbeiträge (Aufsätze und Miszellen), Forschungsberichte (vornehmlich zu Projekten und Tagungen), in jeder Ausgabe einen umfangreichen Besprechungsteil sowie bibliographische und personelle Informationen.Besonderes Augenmerk gilt der Vermittlung wissenschaftlicher und wissenschaftspolitischer Informationen und Kontakte zwischen Ost-, Ostmittel- und Westeuropa. Ihre besondere Stärke liegt mithin in einer Brückenfunktion über Landesgrenzen hinweg nach West- und - noch stärker - nach Osteuropa.Zudem verfolgt die Redaktion konsequent das Ziel, nicht nur etablierten Autoren, sondern auch jüngeren Wissenschaftlern die Teilnahme am akademischen Diskurs über Fragen der Onomastik in linguistischer und historischer Betrachtung zu ermöglichen.Insoweit widerspiegeln die im letzten DFG-Förderungszeitraum (1994-1998) vorgelegten Hefte durchaus das typische Erscheinungsbild der "NI".Dank der Förderung der DFG konnte seither in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Universitätsverlag auch eine deutliche Verbesserung der Ausstattung erreicht werden, nicht unproblematische Zwischenlösungen aus der Zeit der Wende sind damit überwunden worden und haben zu einem Standard der Heftgestaltung geführt, der als angemessen und auch für die Zukunft erstrebenswert gilt.Das Herausgebergremium der Zeitschrift ist im Ende 1998 abgeschlossenen Förderungszeitraum durch die Berufung von Frau Dr. Dietlind Krüger ergänzt worden. Sie gehörte der Redaktion seit 1987 an, so daß heute die Redaktion und das herausgebende Gremium auch personell identisch sind. Neben der redaktionellen Tätigkeit ruht auch die gesamte technische Bearbeitung der Manuskripte auf den Schultern der Herausgeber, da infolge der Verkleinerung des universitären wissenschaftlichen Personals der Redaktion keinerlei Hilfskräfte - im Unterschied zu früheren Arbeitsabschnitten - zur Verfügung stehen.Vorgesehen ist, auch in den nächsten Jahren die höchstmögliche Qualität der Veröffentlichungen sicherzustellen. Auch künftig soll die Mischung von laufenden Ausgaben ohne ein verbindliches Schwerpunktthema mit den periodischen Beiheften, die jeweils einem Forschungsgegenstand verpflichtet sind, das Profil der "NI" bestimmen. Derzeit ist vorgesehen, neben der traditionell profilgebenden Komponente des Brückenschlags nach Osteuropa besonderes Augenmerk auf die Sprachkontaktforschung bzw. Kontaktonomastik zu legen. Das für 1999 geplante Beiheft ist mit seinem Schwerpunkt "Namen im Text und Sprachkontakt" bereits ein Beleg hierfür.Die nächsten fünf Jahrgänge werden, das ist unzweifelhaft, abermals der finanziellen Unterstützung bedürfen.
DFG-Verfahren Publikationsbeihilfen
 
 

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