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Expression und Funktion der humanen und murinen Rezeptoren für die Anaphylatoxine C3a und C5a

Fachliche Zuordnung Immunologie
Förderung Förderung von 1999 bis 2005
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5201446
 
Die Anaphylatoxine C3a und C5a sind potente Entzündungsmediatoren, die ihre Wirkungen durch hochaffine Bindung an spezifische, zelluläre Rezeptoren erzielen. Zum besseren Verständnis der pathophysiologischen Rolle der Anaphylatoxine soll im Rahmen dieser Studie die Expression der Anaphylatoxinrezeptoren im normalen und erkrankten humanen Organismus untersucht werden. Erste Vorarbeiten konnten zeigen, daß neben bekannten myeloischen Zellarten auch nicht-myeloische Zellen die Rezeptoren exprimieren. Die Bedeutung der neu entdeckten, konstitutiven Expression des C3a Rezeptors auf Zellen der glatten Muskulatur sowie des C5a Rezeptor auf proximal tubulären Zellen der Niere lassen auf wichtige, bisher nicht bekannte Funktionen der Anaphylatoxine bei der Entzündungsreaktion schließen. Die ebenfalls neu entdeckte Expression des C3a Rezeptors auf T Lymphozyten weist auf eine wichtige Rolle des Anaphylatoxins C3a bei der zellulären Immunantwort hin. Um die Bedeutung der Anahylatoxine unter komplexen in vivo Bedingungen genauer untersuchen zu können, soll nach Herstellung rezeptorspezifischer Antikörper auch die Expression und Regulation der murinen Anaphylatoxinrezeptoren unter anderem in Mäusen mit transgen-induzierter Interleukin-6 Synthese untersuchen, da unsere Vorabeiten auf eine Interleukin-6 bedingte Hochregulation des C5a Rezeptors in epithelialen Zellen hindeuten.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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