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Frauen in der Ersten Internationale: Virginie Barbet, Elisabeth Dmitrieff, André Léo und Victoria Woodhull

Antragstellerin Antje Schrupp
Fachliche Zuordnung Soziologische Theorie
Förderung Förderung von 1999 bis 2000
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5204212
 
Diese Arbeit im Bereich der politischen Ideengeschichte beschäftigt sich am Beispiel von Frauen, die in der Ersten Internationale (1864-1872) aktiv waren, mit dem Verhältnis von Arbeiter- und Frauenbewegung im 19. Jahrhundert. Es werden am Beispiel der ausgewählten Frauen vier unterschiedliche Ansätze vorgestellt, die sich aber alle um eine Integration feministischer und sozialistischer Anliegen bemühen. Die politischen Ideen der Frauen werden anhand ihrer Texte (die in der deutschen politikwissenschaftlichen Literatur bislang weitgehend unberücksichtigt blieben) und ihrer Aktivitäten dargestellt. Sie werden den damals in der Internationale vorherrschenden Strömungen (insb. Marxismus und Anarchismus) und den Positionen der zeitgenössischen liberalen Frauenbewegung gegenübergestellt, aber auch miteinander in Diskussion gebracht. Daraus ergibt sich eine Neubewertung der Geschichte der Internationale insgesamt und ihrer verschiedenen Etappen (die Kongresse, Unterschiede zwischen England und Frankreich, Pariser Kommune, Verhältnis Europa-USA). Zudem bietet die Arbeit neue Antworten auf die Frage, wie es zur später so folgenreichen Spaltung von Arbeiter- und Frauenbewegung kommen konnte.
DFG-Verfahren Publikationsbeihilfen
 
 

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