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Test von Näherungsmethoden in Gravitationstheorien
Antragstellerin
Dr. Helia Rahel Hollmann
Fachliche Zuordnung
Kern- und Elementarteilchenphysik, Quantenmechanik, Relativitätstheorie, Felder
Förderung
Förderung von 1999 bis 2002
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5208892
Durch eine numerische Simulation im feldtheoretischen Kontext werden Schranken an den Gültigkeitsbereich der geodätischen Näherung zweier extremer Reissner-Nordström schwarzer Löcher gesetzt. Unter Variation der Anfangskonfigurationen werden Strahlungsgrößen aus den Daten extrahiert. Die Ergebnisse geben Aufschluß über den Stellenwert von Singularitäten und die Aussagekraft der Cosmic Censorship-Hypothese in Gravitationstheorien. Sie lassen ferner Rückschlüsse auf den Stellenwert von Dualitätstransformationen in Stringtheorien und die Verwendbarkeit gruppentheoretischer Algorithmen zur Quantifizierung der Gravitation zu. Fernziel einer solchen Arbeit ist es, weitere perturbative und nichtperturbative Approximationsschemata auf ihre Gültigkeit hin zu untersuchen, um so im Wechselspiel der analytischen und numerischen Methoden eine Vorstellung über die Dynamik ausgedehnter gravitierender Objekte mit astrophysikalischer Relevanz zu entwickeln.
DFG-Verfahren
Emmy Noether-Auslandsstipendien
