Detailseite
Projekt Druckansicht

Mikrokontakt-Drucken von zusammengesetzten Proteinmustern

Fachliche Zuordnung Biochemie
Förderung Förderung von 1999 bis 2002
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5219742
 
Oberflächen mit Proteinmustern, die sich aus verschiedenen Adhäsionsproteinen zusammensetzen, wären ein leistungsfähiges Hilfsmittel, um Netzwerke in vorgegebener Geometrie und Vernetzung wachsen zu lassen. Das Mikrokontakt-Drucken (µCP) ist eine Technik, bei der mit einem poly(dimethylsiloxan)-Stempel (PDMSStempel) Substanzen durch mechanischen Kontakt auf eine Unterlage übertragen werden können. Mit dieser Technik lassen sich chemische Mikro- und Nanostrukturen drucken. Das Ziel dieses Projekts ist es, die Technik des µCP zu erweitern, um Proteinmuster, die sich aus verschiedenen Adhäsionsproteinen zusammensetzen, routinemäßig herzustellen. Hierfür müssen zwei Probleme gelöst werden: (i) Um Adhäsionsproteine direkt auf eine Oberfläche zu drucken, muß ein Übertrag vom Stempel auf die Unterlage stattfinden. Hier soll als treibende Kraft die Adsorption der Adhäsionsproteine auf hydrophobe Oberflächen optimiert und genutzt werden. (ii) Da die verschiedenen Proteine nacheinander gedruckt werden, muß ihre Ausrichtung zueinander sichergestellt sein. Es wird eine Methode vorgeschlagen, Stempel und Substrat mit Hilfe einer mikromechanisch hergestellten Führung aneinander auszurichten. Mit diesem Ansatz können PDMS-Stempelsets hergestellt werden, die es erlauben, mehrere Druckschritte in einer festen Orientierung hintereinander auszuführen.
DFG-Verfahren Forschungsstipendien
 
 

Zusatzinformationen

Textvergrößerung und Kontrastanpassung