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Wachstumsregulation und Epithel-Stroma-Interaktion in der Prostata und im Prostatakarzinom

Fachliche Zuordnung Pathologie
Förderung Förderung von 1995 bis 2002
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5228506
 
In Vorarbeiten wurde erstmals gezeigt, daß das Prostatakarzinom (PCA), vor allem im Androgen - insensitiven Tumorstadium, den klassischen Östrogenrezeptor (ERa) auf Protein- und mRNA-Ebene exprimiert. Das fortgeschrittene PCA ist somit potentiell Östrogen-sensitiv und könnte mit Antiöstrogenen behandelt werden. Es stellt sich daher die Frage nach der Funktionsfähigkeit des ERa, die durch den Nachweis des Östrogen-regulierten Progesteronrezeptors (PR) erbracht werden kann. Eine vergleichende Analyse des PR und ER in verschiedenen Tumorstadien, sowie vor und nach Östrogentherapie soll Hinweise auf die Funktionalität des ERa im PCA geben. Es wird geprüft, ob sich die Expression des ERa positiv oder negativ auf die Wachstumsfraktion auswirkt. Zur Klärung der molekularen Genese der Neoexpression des ERa wird mit DNA in situ-Hybridisierung (ISH) nach Amplifikationen des ERa-Gens gefahndet. Das in Vorarbeiten entwickelte Stammzellmodell für die Entstehung des PCA wird mit Untersuchungen über den Phänotyp des programmierten Zelltodes ergänzt.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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