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Untersuchungen zur Baryonasymmetrie des Universums mit neuen und verfügbaren theoretischen Methoden

Antragsteller Peter John
Fachliche Zuordnung Kern- und Elementarteilchenphysik, Quantenmechanik, Relativitätstheorie, Felder
Förderung Förderung von 2000 bis 2003
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5235700
 
Die Ergebnisse kürzlicher Experimente und theoretischer Entwicklungungen in der Physik des frühen Universums weisen auf Physik jenseits des wohl etablierten Standardmodells der Elemtentarteilchenphysik und Kosmologie hin. Es soll der Frage nachgegangen werden, warum das Universum mehrheitlich aus Materie besteht und nicht mit Antimaterie vermischt ist, was sogar unsere Existenz verhindern würde. Diese Frage kann im Rahmen des Standardmodelles nicht erklärt werden. Deshalb benötigt man Erweiterungen. Ziel des Projektes ist es, solche Erweiterungen des Standardmodelles zu behandeln. Neue experimentelle und theoretische Ergebnisse und neue theoretische Methoden zur Untersuchung der Erzeugung der Materie im frühen Universum bei hoher Temperatur und hohen Energien sollen verwendet werden. Die entsprechenden Energien sind durch gegenwärtige und für die nähere Zukunft geplante Experimente gerade noch erreichbar. Es wurde kürzlich vorgeschlagen, daß unsere Welt mehr als drei räumliche und eine zeitliche Dimension hat, was zum Beispiel auch eine Modifikation der klassischen Gravitationsgesetze auf mm-Distanzen implizieren würde. Die entsprechenden Techniken würden auch neue Möglichkeiten für die Untersuchung von Baryogenese, dem Ursprung der Asymmetrie zwischen Materie und Antimaterie, eröffnen.
DFG-Verfahren Forschungsstipendien
 
 

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