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Immunkontrolle von Tumoren: Bedeutung der Lokalisation des Tumorantigens hinsichtlich der sekundären lymphatischen Organe für die Induktion einer protektiven tumorspezifischen Immunantwort

Fachliche Zuordnung Mikrobiologie, Virologie und Immunologie
Förderung Förderung von 2000 bis 2002
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5236088
 
Viele periphere Tumoren, wie Karzinome und Sarkome, exprimieren tumorspezifische Antigene, die von zytotoxischen T-Lymphozyten (CTL) erkannt werden können. Dennoch wachsen diese Tumoren im Wirt erfolgreich und bilden den überwiegenden Teil der klinisch relevanten Tumoren. Eine mögliche Erklärung dieser fehlenden Eliminierung von antigenen Tumoren wäre, daß außerhalb des lymphatischen Systems wachsende Tumoren vom Immunsystem ignoriert werden. Ziel der geplanten Studie ist es, dies am Beispiel der Tumorzellinie des Lewis Lung Carcinoma zu prüfen, in die das Nukleoprotein des LCMV als definiertes Tumorantigen ohne oder zusammen mit dem akzessorischen Molekül B7.1 transfiziert wird. Das Tumorwachstum wird in Abhängigkeit von der Metastasierung des Tumors in ableitende Lymphknoten und Milz sowie von der Induktion von tumor-spezifischen CTL untersucht. Anschließend werden tumortragende Tiere experimentell mit dem Tumorantigen immunisiert, um so die für die Induktion einer protektiven CTL-Antwort notwendigen Faktoren zu studieren. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse hätten nicht nur Bedeutung für die effektive Immuntherapie von Tumoren, sondern könnten auch wesentlich zum Verständnis der Rolle von B7 und der immunologischen Toleranz beitragen.
DFG-Verfahren Forschungsstipendien
Internationaler Bezug Schweiz
 
 

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